Heidi Klum: Kommt jetzt "Germany's Next Drag Queen"?

Die GNTM-Chefin soll am nächsten TV-Hit beteiligt sein

Powerfrau Heidi Klum, 46, schläft offenbar nie: Kaum hat sie Simone Kowalski, 22, zum Germany's Next Topmodel 2019 gekürt, soll auch schon die nächste TV-Sensation auf dem Schreibtisch der Blondine gelandet sein.

"Ru Paul's Drag Race" kommt nach Deutschland

Seit mehreren Jahren begeistert "Ru Paul's Drag Race" weltweit Millionen von Zuschauern. Auch die deutschen Fans des extrovertierten Musikers können die erfolgreiche Show spätestens seit diesem Januar via Netflix verfolgen. In über 130 Folgen kämpfen zahlreiche Drag-Queens um den Sieger-Titel. Dabei stellen sich die Kandidaten Aufgaben wie Lip-Sync-Wettbewerben oder Fotoshootings. Die Drag-Ikone Ru wird dabei immer wieder von prominenten Gastjuroren - wie Lady Gaga, Demi Lovato oder Khloe Kardashian - unterstützt. Kommt einem fast bekannt vor, oder? 

Jetzt soll der US-Hit "klatsch-tratsch.de" zufolge auch nach Deutschland gebracht werden. Und wer kennt sich wohl am besten mit einem derartigen Casting-Format aus? Natürlich, Heidi Klum! Wird die GNTM-Chefin also nun ihre eigene Version des "Drag Race" auf die Beine stellen?

 

 

Schon vor Beginn der Dreharbeiten: Shitstorm für Heidi Klum

Laut des Online-Portals soll sich ProSieben die Rechte an dem Format gesichert und bereits zahlreiche Männer kontaktiert haben, die als Teilnehmer in Frage kämen. Schon diesen Sommer sollen die Dreharbeiten für den deutschen Drag-Wettkampf beginnen. Als Juroren habe man offenbar an Model-Mama Heidi und ihren Schwager in spe Bill Kaulitz gedacht. Doch diese Entscheidung stößt schon jetzt bei Fans des amerikanischen Originals auf Entsetzen.

 

 

Im Web kritisieren Liebhaber der US-Show, dass auch bei einer deutschen Version des TV-Hits die Jury aus queeren Persönlichkeiten bestehen solle. Heidi und Bill seien zwar attraktiv für den Mainstream, doch würden die jeweilige Subkultur nicht wahrheitsgemäß repräsentieren. Das Schwulen-Magazin "Blu" schreibt:

Das Format kann ohne die Verwurzelung in die Community auch zu einem queeren Menschenzoo für die Belustigung des heteronormierten Nachmittagsfernsepublikums verkommen.

 Wir bleiben gespannt, wann und vor allem wie wir das Fernsehformat auf unseren Bildschirmen zukünftig begrüßen dürfen. 

 

 

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