Inka Bause: Sie spricht offen über Depressionen

Das Älterwerden macht der Moderatorin zu schaffen

Eigentlich kennt man Inka Bause als gut gelauntes TV-Gesicht. Doch privat ist der Moderatorin nicht immer nach Strahlen zumute.  Seit 2005 steht die Berlinerin als Moderatorin für „Bauer sucht Frau“ vor der Kamera. Und feiert noch immer große Erfolge mit der Kuppelshow.  Als Schlagersternchen in der ehemaligen DDR wurde die Blondine bekannt. Jetzt will Inga es noch einmal wissen: Bis April ist die Sängerin mit ihrem Bühnenprogramm auf Tour.

Inka Bause, 50, ist als eine stets strahlende RTL-Moderatorin bekannt. Jedes Jahr verkuppelt sie aufs Neue in der Show „Bauer sucht Frau" einsame Landwirte. In einem aktuellen Interview schlägt die Moderatorin und Sängerin nun aber ungewohnt ernste Töne an.

Inka Bause spricht übers Älterwerden 

Mit 50 geht's bergab... Behauptet zumindest Inka Bause. Die Moderatorin ist er kürzlich ein halbes Jahrhundert alt geworden. Doch gerade das macht sie so nachdenklich. Im Interview mit der Zeitschrift „Closer“ sprach das TV-Gesicht über Schicksalsschläge, Ängste und das Älterwerden.

Ich komme die Treppe nicht mehr richtig runter, ich merke meine Kniegelenke, ich höre nicht mehr so gut und sehe auch nicht mehr so gut. Aber ich bin gesund. Und es gibt für alles, was ich habe, Hilfsmittel wie eine Sehhilfe oder Krücken und so weiter, 

erzählte die Blondine auf die Frage nach ersten Alterswehwehchen

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Strahlend schön: Inka Bause bei der diesjährigen Bambi-Verleihung. 

„Wer sich das Älterwerden schönredet, der macht sich was vor“

Eigentlich kennt man die 50-Jährige als gut gelauntes TV-Gesicht. Doch privat ist der „Bauer sucht Frau“-Moderatorin nicht immer nach Strahlen zumute. Trotzdem: Angst vor dem Älterwerden habe Inka nicht.

Aber ich muss ehrlich sagen: Wer sich das Älterwerden schönredet, der macht sich was vor. Es liegt jeder ab einem gewissen Alter nachts im Bett und denkt darüber nach: ,Lohnt sich das noch, eine neue Couchgarnitur zu kaufen?‘,

so Inka.

 

 

„Kleine depressive Anwandlungen"

Aber das ehemalige DDR-Schlagersternchen der 80er-Jahre wird noch ernster - und spricht über melancholische Gefühle: „Manchmal hat man schon so kleine depressive Anwandlungen – so ganz kleine. Jedes Jahr geht schneller rum, kaum ist Weihnachten vorbei, ist es wieder da. Das geht uns doch allen so. Wer morgens in den Spiegel guckt und sagt: ,Toll, du siehst ja immer besser aus‘ – der macht sich was vor. Das ist ja Quatsch!“ Materielle Wünsche habe sie nicht.

Wenn man krank ist, kann man noch so viel Geld auf dem Konto haben. Wenn die Psyche nicht hinhaut …, 

erklärt Bause - und spielt damit vermutlich auf ihren Ex-Mann an, der sich 2016 wegen Depressionen das Leben nahm. Doch die Berlinerin bleibt optimitisch: „Ich wünsche mir einfach nur, dass die großen Schicksalsschläge an mir vorbeigehen. Und auch meine Lieben nicht treffen werden“. 

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