James Dean (†24): Kino-Comeback im Kriegsfilm

"Seine Familie sieht dies als seinen vierten Film"

64 Jahre nach seinem Tod kehrt James Dean (†24) zurück auf die Leinwand. Im neuen Action-Drama "Finding Jack" wird der Kult-Star der 50er wieder zum Leben erweck und bricht auch über ein halbes Jahrhundert nach seinem Ableben die Herzen der Frauen.

Frauenschwarm James Dean dreht auch nach seinem Tod noch Filme

1955 wurde James Dean plötzlich aus dem Leben gerissen. Bei einem Autounfall verstirbt der Weltstar mit nur 24 Jahren. In seiner kurzen, dennoch eindrucksvollen Karriere wurde der attraktive James zu einer Legende à la Marilyn Monroe oder Elvis Presley. In Filmen wie "Jenseits von Eden" oder "… denn sie wissen nicht, was sie tun" verzauberte er Millionen von Zuschauern, brach mit seinem durchdringenden Blick und charmanten Lächeln unzählige Frauenherzen.

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Nun wurde der viel zu früh verstorbene Schauspieler in einem neuen Blockbuster gecastet. In dem Kriegsfilm "Finding Jack", der den Vietnamkrieg thematisieren werde, soll ausgerechnet James eine Nebenrolle spielen. Der ewige 24-Jährige erlebte den Großteil des Krieges, der von 1955 bis 1975 geführt wurde, nicht einmal mit. Doch für die Produzenten Anton Ernst und Tati Golykh komme nur die Hollywood-Legende als Darsteller infrage, wie sie gegenüber "The Hollywood Reporter" erklärten.

Wir haben überall nach dem perfekten Charakter gesucht, der die Rolle des 'Rogans' darstellen sollte. Nach Monaten der Suche haben wir uns für James Dean entschieden.

Die Filmrolle sei offenbar zu komplex, sodass niemand der aktuellen Hollywood-Elite dafür geeignet sei. 

Der Computer erweckt den Kultstar zum Leben

Mithilfe neuster CGI-Technologie soll dem Star der 50er also wieder Leben eingehaucht werden. Die Computersimulation verwendet alte Aufnahmen des Film-Stars und kombiniert sie mit der Synchronstimme eines anderen Schauspielers. Die "Finding Jack"-Produzenten zählen schon jetzt zu großen Befürwortern dieser Technik.

Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für viele unserer Klienten, die leider nicht mehr Unter uns sind, 

erklärte auch Mark Roesler, der als Sprecher für bereits verstorbene Persönlichkeiten wie Neil Armstrong oder Bette Davis auch James' Familie vertritt. Die Angehörigen sollen das Projekt aus vollster Überzeugung unterstützen, wie Filmemacher Anton Ernst verriet. "Seine Familie sieht dies als seinen vierten Film."

Das Kriegs-Drama soll 2020 zum sogenannten "Veterans Day", dem Gedenktag der US-amerikanischen Veteranen, am 11. November erscheinen.

 

 

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