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Johnny Depp: Seine Familie geht auf Abstand - um ihn zu retten?

"Die Familie ist nicht verpflichtet, die Aufgaben des Suchtkranken zu übernehmen"

Während Hollywood-Star Johnny Depp, 55, immer weiter abstürzt, gehen seine Ex und die gemeinsamen Kinder auf Abstand.

Sorge um Johnny Depp

Der tiefe Fall ist offenbar nicht mehr aufzuhalten: Johnny Depp scheint auf dem besten Wege, völlig an seiner Alkoholsucht zu zerbrechen. Immer wieder zeigen aktuelle Bilder den einstigen Frauenschwarm mit glasigen Augen und auf wackeligen Beinen, gestützt von seinen Bodyguards (IN berichtete).

Gerade wurde außerdem bekannt, dass Greg Brooks, der Aufnahmeleiter von Johnnys neuestem Film „City of Lies“, den Schauspieler angezeigt hat, weil dieser ihn im Rausch mehrmals brutal geschlagen haben soll.

Wenn er so weitermacht, wird das kein gutes Ende nehmen,

sorgen sich Freunde.

 

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Johnnys Familie wendet sich von ihm ab

Doch drei Menschen sieht man ausgerechnet in dieser schweren Zeit nicht an der Seite des Schauspielers: Ex-Frau Vanessa Paradis, 45, und die gemeinsamen Kinder Jack, 16, und Lily-Rose, 19. Gemeinsam mit ihrem Sohn und Mutter Corinne urlaubte Vanessa gerade in Frankreich. Zuvor war die 45-Jährige mit Tochter Lily-Rose auf der Fashion Week in Paris.

Die Familie ist fröhlich und lässt es sich gut gehen. So, als würde es das Drama um ihren Ex- Mann und Vater gar nicht geben. Haben sich die drei etwa bewusst dafür entschieden, auf Abstand zu gehen? Gut möglich!

 

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Expertin: "Die Familie ist nicht verpflichtet, die Aufgaben des Suchtkranken zu übernehmen"

Christa Merfert-Diete vom Verein Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. in Hamm in Westfalen erklärt im Interview:

Eine Abgrenzung erfolgt, um nicht selbst unter den Folgen der Abhängigkeit zu leiden. Mit der Sucht ist es wie mit einem Mobile. Das Umfeld des Kranken versucht alles, um die Situation um ihn herum auszugleichen und ins Lot zu bringen. Dabei muss derjenige in der Mitte, um den es wirklich geht, scheinbar gar nichts machen. Doch auch er muss sich bewegen.

Und das sei einer der größten Fehler, den die Familien von Betroffenen begehen können, erklärt die Expertin. Und: Mit einem Rückzug aus Johnnys Leben können Vanessa und ihre Kinder Johnny vielleicht sogar helfen! Mefert-Diete erklärt:

Es ist wichtig, den Betroffenen deutlich zu machen, dass sie weiterhin ihren Verpflichtungen nachkommen müssen. Ihre Versprechen sind auch tatsächlich einzufordern. Die Familie ist nicht verpflichtet, die Aufgaben des Suchtkranken zu übernehmen oder ihm bei der Erledigung behilflich zu sein.

Gut möglich also, dass Vanessa und ihre Kinder Johnny so endlich dazu bewegen können, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen – bevor es zu spät ist ... 

Text: Marc Bracht

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