Justin Bieber: Neues Album in muslimischen Ländern verboten

Das CD-Cover ist einigen Kulturen zu nackt und religiös gestaltet

Er eckt an, wo er nur kann, doch diesmal ist Justin Bieber, 21, eher unschuldig. Er hat einfach nicht an all seine Fans gedacht. Denn für Fans in einigen muslimischen Ländern wird es sehr schwierig werden, an sein neues Album „Purpose“ zu kommen. Dort wurde es nämlich schon verboten, bevor es überhaupt erschienen ist, da das Cover den Sänger oberkörperfrei und in betender Haltung zeigt.

Zu nackt und zu religiös ist das Cover von Justin Biebers neuem Album „Purpose“, das vor kurzem enthüllt wurde. Das Album ist noch nicht einmal erschienen (Der Termin ist in vier Wochen), da ziehen einige muslimische Länder bereits die Konsequenz und verbieten das Werk des Teenie-Stars schon im Voraus.

Zu nackt und zu christlich

Ein Insider des US-Portals „TMZ“ verriet, dass das neue Album in mehreren Ländern, darunter auch Indonesien, nicht verkauft werden darf. Die Gründe dafür liegen in der Kultur der Gebiete. In einigen Kulturen fühle man sich laut Berichten des US-Portals „TMZ“ von der Freizügigkeit Biebers belästigt, dazu kommen religiöse Aspekte.

Das Cover zeigt Justin Bieber oberkörperfrei, wie er die Hände zusammenlegt und bedächtig nach unten schaut. Seine Haltung kann eindeutig mit einer Gebetshaltung assoziiert werden, noch dazu liegt genau zwischen seinen Händen das Kreuz-Tattoo, das die Brust des Sängers schmückt.

Erleichterung für die Fans

Der Kanadier, der zum christlichen Glauben erzogen wurde, bezeichnet sich selbst nicht als religiös, dennoch glaube er an Gott. Dass sein Album nun ausgerechnet aus religiösen Gründen in einigen Ländern nicht vertretbar sein soll, wird Justin Bieber vermutlich enttäuschen, besonders da er drei Jahre an dem Album gearbeitet hat. Doch noch schlimmer wird der Schock für die muslimischen Fans des Teenie-Stars gewesen sein, die nun erleichtert aufatmen können.

Denn das Team des Sängers hat bereits eine alternative Lösung parat. Für die Länder, die ein Verkaufsverbot angedroht haben, soll ein zweites Cover entworfen werden, dass für die muslimische Kultur akzeptabel ist. Wie das aussehen soll, stehe allerdings noch nicht fest.

 

 

One month to go... 3 years in the making. #nov13 #purpose

Ein von Justin Bieber (@justinbieber) gepostetes Foto am