Logan Paul: Shitstorm zu makaberem Leichen-Video

Das sagt der Internet-Star jetzt zu seinem mega Fauxpas

Youtuber Logan Paul, 22, musste nun heftige Kritik von seinen Followern einstecken. In einem Video, das er im japanischen Aokigahara Wald (besser bekannt als "Suizid-Wald") drehte, äußerte er sich extrem makaber zum Thema Suizid. Jetzt gibt er ein erstes Statement zu seinem Verhalten ab.

Logan Paul scherzt über Selbstmord-Opfer

Die 22-Jährige Youtube-Sensation reiste erst kürzlich zum Aokigahara Wald in Japan, in dem jährlich immer wieder unzählige Selbstmorde stattfinden. Laut des New York Magazines entschied sich Logan dazu ein Video von dort zu posten, das den Titel trug "Wir haben eine Leiche im japanischen Suizid Wald gefunden..." und einen toten Körper zeigte. Man hörte ihn im Video rufen "Hey jo, bist du noch am Leben?", als eine Leiche gefilmt wurde, die von einem Baum hing. Daraufhin zoomte die Kamera noch weiter ran und Logan fragte den Tour Guide:

Haben wir gerade tatsächlich eine Leiche hängend im Suizid Wald gefunden?

©Youtube/LoganPaulVlogs   Im mittlerweile gelöschten Video scherzte der Youtuber auf makabere Weise über Suizid.

Shitstorm auch von Hollywood-Stars

Der junge Amerikaner musste sich seitdem heftigste Beschimpfungen anhören. Sogar Hollywood-Stars wie Sophie Turner oder "Breaking Bad" -Star Aaron Paul konnten sich nicht zurückhalten. Die "Game of Thrones" -Darstellerin bezeichnete Logan als einen "Idioten, der seinen Erfolg nicht verdient hat." Schauspieler Aaron Paul ging da sogar noch einen Schritt weiter und schrieb dazu auf Twitter:

Du bist purer Müll. Geh und verrotte in der Hölle.

Logan Paul entschuldigt sich auf Twitter

Nie zuvor musste sich der 22-Jährigen mit derartig harter Kritik befassen. Scheinbar hat das selbst ihn wach gerüttelt. Montagnacht wurde das kontroverse Video gelöscht. Auf seinem Twitter Kanal postete der Entertainer jetzt zudem eine ausführliche Erklärung und entschuldigte sich für seine Taten und Worte. Er glaube von guten Menschen umgeben zu sein und auch selbst gute Entscheidungen zu treffen, aber auch er sei nur ein Mensch und könne sich irren.

Ich habe es nicht für Klickzahlen gemacht. Ich bekomme auch so Zuschauer. Ich habe es getan, weil ich dachte ich könnte einen positiven Anstoß im Internet geben, und nicht weil ich einen Monsun der Negativität heraufbeschwören wollte. Ich wollte auf Suizid und deren Vorbeugung aufmerksam machen. Ich dachte, wenn dieses Video nur ein einziges Leben rettet, ist es das wert. Ich war dabei von meinen eigenen Gefühlen des Schocks und der Ehrfurcht fehlgeleitet, wie man an meiner Reaktion im Video sieht. Und ich bin es auch jetzt noch.

Der Jung-Unternehmer beschrieb weiter, wie leicht es sei sich in seinem Job und diesem Wirrwarr aus täglichen Videos zu verlieren. Es sei ihm bewusst, dass er durch seine enorme Reichweite auf Social Media auch eine riesige Verantwortung habe. Er fügte noch hinzu:

Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich bedauerlichweise gestehen, dass ich diese Macht falsch gehandhabt habe. Es wird nicht noch einmal passieren. Ich liebe euch alle. Ich glaube an die Menschen.

Ob er seinen Fehler damit wirklich wiedergutmachen kann? Sag uns deine Meinung dazu und stimme unten in der Umfrage mit ab.

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