Lukas Podolskis Rücktritt aus der Nationalmannschaft - das ist der rührende Grund!

Bye-bye, Poldi: Der Weltmeister von 2014 macht Schluss im DFB-Team

"Ich bin sicher, dass sie sich nicht beschweren werden, wenn ich künftig mehr Zeit für sie habe." Damit gemeint ist Lukas Podolskis Familie, die nach der Geburt seines Töchterchens gerade erst vierköpfig geworden ist. Nach Nationalmannschafts-Kumpel Bastian Schweinsteiger, 31, gibt nun auch Publikumsliebling Lukas Podolski, 31 - von seinen Fans liebevoll Poldi genannt - sein Karriere-Ende im DFB-Team bekannt. Mit emotionalen Worten erklärt er seinen Rücktritt: 

Lukas Podolski: "Ich habe dem Bundestrainer gesagt, dass ich ab sofort nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen werde"

Aus dem Urlaub hatte Poldi bereits Schnappschüsse der Familienidylle mit Ehefrau Monika Puchalski, Söhnchen Louis und dem kurz vor der EM geborenen Töchterchen gepostet.

 

 

Nun will er noch mehr Zeit mit seinen Liebsten verbringen, wie er in seinem Abschieds-Posting schreibt:

Liebe Fans,
bevor die Saison und die Länderspiele bald wieder starten, wollte ich euch etwas mitteilen: Ich habe dem Bundestrainer gesagt, dass ich ab sofort nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen werde. Ich trete kürzer und widme mich mehr anderen Dingen. Am meisten natürlich meiner Familie. Ich bin sicher, dass sie sich nicht beschweren werden, wenn ich künftig mehr Zeit für sie habe. Und darauf freue ich mich sehr.

 

Poldi: "Meine Zeit beim DFB ist vorbei"

Weiter erklärt der 31-Jährige, dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Der derzeitige Mittelfeldstürmer von Galatasaray Istanbul blickt zurück auf 12 erfolgreiche Jahre in der Nationalmannschaft und 129 Länderspiele. Das Ende einer Ära:

Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Die Nationalmannschaft war für mich immer Herzenssache, und das wird sie auch immer bleiben. Ich habe aber nach der Euro/Urlaub gespürt, dass sich mein Fokus verschoben hat. Alles hat seine Zeit – und meine Zeit beim DFB ist vorbei.
Für mich ist dieser Abschied sehr emotional. Ich bin stolz darauf, was ich mit dem DFB erleben durfte. Nichts kann mir ersetzen, was mir die Zeit mit dem DFB-Team an Freude, Leidenschaft und Zusammenhalt gegeben hat. Vom zweijährigen polnischen Jungen, der quasi nur mit einem Ball unter dem Arm nach Deutschland kam, zum Weltmeister - das ist mehr, als ich mir erträumen konnte.
Mit dem DFB habe ich auf dem Platz große Erfolge gefeiert. Aber nicht nur das. Ich habe auf der ganzen Welt Länder und Städte gesehen, habe auch neben dem Platz viel erlebt. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt und viele Freunde gefunden. Es war einfach gigantisch.

"Ihr Fans habt immer zu mir gehalten, auch in schlechten Zeiten"

Weiter bedankt sich der bodenständige Fan-Liebling Lukas Podolski nicht nur bei seinen Bundestrainern, die wie zuletzt wie Joachim Löw immer an ihn geglaubt haben, sondern auch besonders bei seinen Anhängern: 

Danke an den DFB. Danke an das Team hinter dem Team! Danke an meine Mitspieler. Und danke Trainer. Danke Rudi Völler. Danke Jürgen Klinsmann. Und ganz besonders: Danke Joachim Löw!
Der größte Dank gilt aber Euch: Ihr Fans habt immer zu mir gehalten, auch in schlechten Zeiten. Auf Euch konnte ich mich immer verlassen, die Verbindung zwischen mir und Euch war mir extrem wichtig. Wenn ich jetzt gehe, wird mir genau das am meisten fehlen: die Nähe zu Euch🙏🏻❤️ Ich hoffe, dass ich Euch ein Teil von dem zurückgeben konnte, was ich von Euch erhalten habe! Für alles: vielen Dank!

"Der Pott soll auch 2018 nach Deutschland gehen"

Einen letzten bescheidenen Wunsch hat Poldi, der 2014 zusammen mit Bundestrainer Jogi Löw Weltmeister in Brasilien wurde, noch: Deutschland soll auch bei der WM 2018 den Titel holen. 

Ich wünsche der Nationalmannschaft eine erfolgreiche Zukunft - der Pott soll auch 2018 nach Deutschland gehen. Ich werde ab jetzt die Daumen drücken – als großer Fan dieses tollen Teams.
Machts gut! Es war mir eine Ehre!
Eure Nummer 10 Poldi 🏆⭐️⭐️⭐️⭐️ ‪#‎danke‬

Ob das wohl dem Spieler mit dem besten Teamgeist gelingen wird? Schließlich hatte Lukas Podolski auch im Juni bei der EM in Frankreich nicht zuletzt für gute Stimmung gesorgt, als er Löws vieldiskutierten "Eierkrauler" mit folgenden Worten kommentiert hatte

Ich glaube, 80 Prozent von euch und auch ich kraulen sich mal an den Eiern. Von daher ist alles gut!

 

Seht hier das Video - Lukas Podolski wird zum zweiten Mal Vater:

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt für Poldis Abschied?

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