Madonna: Shitstorm wegen Fotos nach Orlando-Tragödie

Fans kritisieren, die Sängerin nutze das traurige Ereignis für Eigenwerbung

Nach der bewegenden Tragödie in Orlando im US-Bundesstaat Florida drücken etliche Stars auf sozialen Netzwerken ihre Anteilnahme aus. Auch Madonna, 57, gedenkt an die 49 Menschen, die in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni, ihr Leben opfern mussten. Doch für ihre Tweets und Postings muss die Sängerin nun einen Shitstorm einstecken: Offenbar nutzte sie die Trauer ihrer Fans, um für sich selber zu werben...

Für diese Fotos erntet Madonna einen Shitstorm

Nachdem die Nachricht des schrecklichen Massakers publik wurde, mischte sich Madonna mit mehreren Tweets unter die trauernde Social Community. 

Schwul oder hetero - kein Hass

lautet der Spruch auf der berühmten Aufnahme, die Madonnas legendären Kuss mit Britney Spears auf der VMA's-Bühne im Jahr 2003 zeigt. 

Stoppt Hass. Stoppt Gewalt , 

schrieb die 57-Jährige zu dem Foto.

 

 

Madonna nutzt Orlando-Tragödie offenbar für Eigenwerbung

Doch während ihre prominenten Kollegen "nur" mit einigen Worten ihre Gedanken zu dem schlimmen Blutbat beschreiben, veröffentlicht Madonna einen Schnappschuss nach dem anderen. So zeigt ein weiteres Foto den "Living for Love"-Star an einem Rednerpult. Darauf montierte sie einen Schriftzug mit den Worten "Du kannst nicht den Namen von Gott oder Religion benutzen, um Gewalttaten zu verteidigen, zu verletzen, zu hassen, zu diskriminieren".

 

 

"Es geht hier nicht um dich"

Obwohl ihre Fans dieser Rede sicherlich zustimmen, finden viele Madonnas Art, ihr Mitgefühl auszudrücken, für unangebracht. Dass die Sängerin die Trauer der Menschen nutzt, um auf sich selbst aufmerksam zu machen, scheint befremdlich. So kommentierte ein Twitter-Nutzer:

Ist das gerade dein Ernst? Es geht hier nicht um dich und deinen fake a**-Kuss für öffentliche Aufmerksamkeit. Ich hätte gedacht, dass du das besser weißt