Martin Sheen zu Charlies HIV-Beichte seines Sohnes: "Wie zur eigenen Hinrichtung"

Der Ex-"Two and a Half Men"-Star bekannte sich vor wenigen Tagen öffentlich zu seiner Infektion

Martin Sheen (r.) äußerte sich jetzt erstmals zur öffentlichen HIV-Beichte von Charlie Sheen. Die Schauspiellegende ist mächtig stolz auf seinen Sohn. Charlie Sheen bekannte sich vor wenigen Tagen im TV zu seiner HIV-Infektion. Der 75-Jährige habe seinen Sohn bei diesem Schritt unterstützt.

Seit Wochen kursierten im Netz Gerüchte, ein Hollywood-Star habe sich mit HIV infiziert. Dennoch war es ein Schock, als das Rätselraten vor wenigen Tagen ein Ende hatte: Charlie Sheen, 50, erklärte in der "Today Show" vor einem Millionen-Publikum, dass er bereits seit vier Jahren von seiner HIV-Erkrankung weiß. Jetzt meldet sich Vater und Filmstar Martin Sheen, 75, zum ersten Mal zu Wort und erklärt, welche Rolle er bei der HIV-Beichte spielte und warum er mächtig stolz auf seinen Sohn ist.
 

Mutiger Schritt

Es ist wohl nicht immer leicht, der Vater von Charlie Sheen zu sein, denn der Skandal-Schauspieler sorgt mit Prostituierten, Alkohol- und Drogeneskapaden regelmäßig für Schlagzeilen. Vor wenigen Tagen dann der Schock: Der Schauspieler bekannte sich öffentlich zu seiner HIV-Infektion. Jetzt äußerte sich erstmals Schauspiellegende Martin Sheen zur Beichte seines Sohnes:

Er dachte schon mehrere Monate darüber nach und wir ermunterten ihn dazu,

erklärte der 75-Jährige den Reportern auf einer Pressekonferenz in Florida.

"Das Schwierigste, was er je getan hat"

Weiter erzählte der "The Amazing Spiderman"-Darsteller, wie schwer dieser Schritt wirklich für seinen Sohn gewesen sei:

Er schreckte immer wieder davor zurück, weil es ihm so vorkam, als ob er zu seiner eigenen Hinrichtung gehen würde... Das war das Schwierigste, was er je getan hat.

"Ich konnte nicht fassen, dass das mein Sohn ist"

Wie "Naples Daily News" berichtet, offenbarte Martin, dass er sich wünsche, er habe genau so viel Mut wie der "Two And A Half Men"-Darsteller. Unter Tränen erzählt er, wie unglaublich stolz er auf seinen Sohn sei:

Wir wussten nicht, dass es beichten wird, bis er am Set erschien... Meine Frau und ich haben uns Samstagabend mit ihm getroffen. Wir wollten ihn wissen lassen, dass er unsere volle Rückendeckung hat. Wenn er auch nur einen Ton gesagt hätte, dann hätte ich seinen Auftritt absagen lassen. Aber er sagte, dass wolle er nicht. Dies wäre sein - und nur sein - Auftritt... Als ich seinen Auftritt sah, wo ber sein tiefstes und dunkelstes Geheimnis enthüllte, konnte ich es nicht fassen, wie mutig er ist, und dass das mein Sohn ist.

Ein neues Leben

Der 75-Jährige erklärte weiter, dass er seinem Sohn seinen verdienten Frieden wünsche. Charlie solle mit diesem mutigen Schritt an die Öffentlichkeit endlich ein neues Leben beginnen können:

Ich hoffe, dass dieser Tag der erste Tag vom Rest seines Lebens als freier Mann ist.

Seht hier ein Video zum Thema: