Max, Sex, Maserati – Das wilde Leben der Sportstars

Dass Sportler und gerade Sportstars ein perfektes Leben ohne Sorgen führen, denken viele Leute. Doch dass auch bei diesen einzigartigen Persönlichkeiten nicht immer alles Gold ist, was glänzt, verdeutlicht ein Blick hinter die Kulissen. Da wären zum einen die privaten Eskapaden eines Max Kruse, der über Prostituierte rappte. Auf der anderen Seite sind da noch die vielen Ausraster eines Franck Ribery und die politischen Inszenierungen eines Mesut Özil, die seine DFB-Karriere ruiniert haben. 

Bundesliga-Profi Max Kruse im stetigen Auf und Ab seines Lebens 

So unbeschwert und makellos das Leben von Stars im Sport beruflich wie privat aussehen mag, so problematisch und verzwickt ist es manchmal im Detail. Ein Sportler, der dies in der Vergangenheit mehrfach belegt hat, ist der Fußballer Max Kruse. 

Kruse, der aktuell für Werder Bremen spielt, geriet früh in die Schlagzeilen der Presse – erstmalig, als er im Jahr 2009 als der Rapper „MC Max“ in einem Video halbnackt über Sex und Prostituierte rappte. In der digitalen Zeit verbreitete sich das Video schnell über verschiedenste Kanäle in den sozialen Medien und kostete Kruse fast seine Karriere als Profi-Fußballer. 

Im Jahr 2014 folgte für Kruse dann der nächste Rückschlag, als Joachim Löw auf eine Nominierung Kruses für den WM-Kader verzichtete. Begründet hatte Löw damals die Entscheidung mit einem Verstoß gegen den DFB-Verhaltenskodex Ende 2013, als er im Rahmen eines Spieles gegen England auf seinem Hotelzimmer Damenbesuch empfing. 

Im Juni 2015 gewann Kruse bei einem Pokerturnier in Las Vegas 36.000 Euro, kurze Zeit darauf sogar noch bei einem weiteren Event eine höhere Summe. Ob er ebenfalls die besten Online Casinos besuchte, um seinem Spieldrang nachzugehen, ist nicht bekannt. Seine Gewinne: 

Erfolg

Daten

Höchstes Preisgeld

36.494 US-Dollar

Gesamtes Preisgeld

124.424 US-Dollar

Cashes

8

Die Jahre darauf folgten für Kruse weitere Eskapaden, die unter anderem das Abhandenkommen einer großen Bargeldsumme aus einem Taxi und das Löschen von Partyfotos auf dem Handy einer Journalistin zum Gegenstand hatten. 

Die lange Liste der Ausraster und Skandale des Franck Ribery 

Kaum weniger aufsehenerregend verlief das Leben und die Karriere von Franck Ribery. Der Franzose, der bei Bayern München unter Vertrag steht und dort mit Arjen Robben lange Zeit das Traumduo bildete, leistete sich erstmals 2010 einen Schnitzer. Damals hatte er die Dienste einer minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen. Vor Gericht sagte er aus, um die Minderjährigkeit nicht gewusst zu haben und wurde schließlich frei gesprochen. 

Zwei Jahre später folgte der nächste Skandal, als Ribery sich in einem Spiel mit Arjen Robben um die Ausführung eines Freistoßes zoffte. Der Streit ging über die Dauer des Spiels hinaus, eskalierte in der Kabine und brachte Arjen Robben schließlich ein blaues Auge ein. 

Auf dem Platz zeigte sich Ribery im Laufe seiner Karriere immer wieder unsportlich und verübte zahlreiche Tätigkeiten. 2011 griff Ribery Henrique Sereno vom 1. FC Köln während eines Spiels an den Hals und Dani Carvajal sowie Vincent Company kassierten auf internationaler Ebene sogar schon zwei Ohrfeigen von dem Franzosen. 

Neben zahlreichen weiteren Übergriffen auf dem Platz griff Ribery auch schon Fotografen und TV-Experten an. So musste Patrick Guillou, der für das französische Fernsehen arbeitet, von Ribery bereits eine Ohrfeige nach einer Niederlage gegen Borussia Dortmund einstecken und schließlich folgte auch noch die legendäre Entgleisung Riberys nach Berichten über dessen Verspeisung eines mit Gold verzierten Steaks. 

Politische Affäre um Mesut Özil beendet Karriere in DFB-Elf 

Einen der größten medialen Aufreger überhaupt kreierte im vergangenen Jahr der ehemalige Nationalspieler Mesut Özil. Kurz vor der Nominierung für den Kader der WM 2018 hatte sich Özil auf einem Foto zusammen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ablichten lassen. 

Bis zuletzt bestritt Özil, dies aus politischen Gründen und stattdessen ohne weitere Hintergedanken getan zu haben. Folglich fuhr Özil trotzdem mit zur WM, wo die Deutsche Nationalmannschaft mit dem Ausscheiden noch in der Vorrunde eine der größten Pleiten der Geschichte hinlegte. 

Im Nachklang zur WM trat Özil, der bei der WM wenig Einsatzzeit bekommen und innerhalb des Teams sichtlich für Unruhe gesorgt hatte, aus der Nationalmannschaft zurück und verband dies mit einer Attacke auf die sportliche Führung des DFB. 

Özil spielt mittlerweile nur noch für seinen englischen Club Arsenal London, nachdem er zuvor bei folgenden Clubs unter Vertrag gestanden hatte: 

  • FC Schalke 04 (2006-2008) 
  • Werder Bremen (2008-2010) 
  • Real Madrid (2010-2013)