Meadow Walker: Sie kämpft bis heute mit der Trauer um ihren Vater

Zwei Jahre nach dem Tod von Paul Walker

Enges Verhältnis: Meadow lebte seit 2011 bei Paul - bis zu seinem Tod 2013. Vor drei Wochen stellte sie dieses Bild online. Happy Birthday: Dieses Bild postete Meadow zu Pauls Geburtstag vergangenes Jahr. „Alles Gute zum Vatertag“, wünscht Meadow ihrem Papa mit diesem Foto.

Fast zwei Jahre ist der Unfalltod von Paul Walker (†40) her, doch für seine Tochter Meadow, 16, hat das Leiden kein Ende. Immer wieder postet sie herzerweichende Bilder von sich und Paul bei Instagram. Und nun verklagt sie sogar Porsche! Ihr Vorwurf: Paul sei wegen Mängeln an seinem Porsche Carrera GT ums Leben gekommen. Doch wieso sucht sie in ihrer Trauer stets die Öffentlichkeit?

Sie hat niemanden zum Reden

IN hat bei Mechthild Schroeter-Rupieper vom Lavia Institut für Familientrauerbegleitung nachgefragt:

Dass Meadow verstärkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sucht, kann bedeuten, dass sie sonst vielleicht niemanden hat, mit dem sie reden kann. Es passiert in Familien, dass irgendwann nicht mehr über den Verstorbenen gesprochen wird – weil der Tod schon eine Weile her ist und man eben weitermacht.

Für Meadow undenkbar. Seit Pauls Tod lebt sie wieder bei ihrer Mutter Rebecca Soteros, 41, auf Hawaii - doch auch sie kann ihrer Tochter keinen Halt geben. Die trockene Alkoholikerin soll im Sommer rückfällig geworden sein.

Sie ist ganz auf sich allein gestellt

Und auch die Brüder von Paul, Cody, 27, und Caleb, 37, führen ihre eigenen Leben in Kalifornien und Oregon. Scheint, als sei das junge Mädchen ganz auf sich alleine gestellt.

„Manche Kinder trauern Jahre“, weiß die Expertin. Die Klage gegen Porsche dient dabei wohl als Kanalisation dieser Wut: „Irgendjemand soll schuld sein, weil der Tod so plötzlich kam.“ Bleibt nur zu hoffen, dass die Zeit irgendwann auch bei der armen Meadow alle Wunden heilt.