Menowin Fröhlich: Große Angst um den DSDS-Star!

Exklusives Interview über sein Leben mit der Drogensucht

04.12.2020 08:10 Uhr

Schafft Menowin Fröhlich, 33, den Neustart? In OK! packt der Sänger jetzt über seine Sucht aus ...

Menowin Fröhlich: "Die DSDS-Niederlage war ein Fluch"

"Ich hatte einen Rückfall. Uns war allen klar, dass es passiert", offenbart Menowin Fröhlich jetzt in seiner neuen Dokumentation "Mein Dämon und ich" (bei TVNOW). Nachdem er jahrelang für Skandale sorgte, entschloss er sich nun dazu, seinen Kampf gegen die Sucht von Kameras begleiten zu lassen.

Es gibt bestimmt noch viele andere Menschen da draußen, die vielleicht noch abhängiger sind als ich, die noch viel größere Probleme haben und sich vielleicht nicht trauen, den Kampf gegen die Sucht anzugehen. Deswegen wollte ich auch den Menschen da draußen Mal einen Einblick geben und zeigen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Viele urteilen immer, dabei weiß keiner, wie schwer das wirklich ist, mit so einer Sucht zu leben,

erklärt Menowin im OK!-Talk. Ehefrau Senay Fröhlich, 29, ist sich sicher, dass seine Niederlage bei DSDS Menowins Leben gerettet hat. Er sieht das anders: "Ich glaube eher, das Gegenteil ist der Fall. Die Niederlage war genau so ein Fluch, wie der Sieg es hätte sein können."

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"Ich habe keine Kraft mehr"

Immerhin: Drogen im Beisein der Familie zu konsumieren, ist für den Sänger schon immer ein No-Go gewesen. "Es ist eine schwierige Sache für meine Frau und die Kinder. Ich nehme keine Drogen im Beisein der Kleinen, aber halt außerhalb – wenn ich unterwegs bin", stellt er klar. Menowin ist sich sicher, dass der Ursprung seiner Sucht in seiner Kindheit liegt. "Wenn du mit solchen Eltern groß wirst und falsche Freunde hast, kann das halt schnell passieren", erklärt er.

 

 

Trotzdem will er seinen Eltern, die früher ebenfalls abhängig von Kokain waren, nicht die Schuld geben: "Ich mache niemanden für meine Drogen-Probleme verantwortlich. Der Verantwortliche ist man immer selbst. Nur ist das natürlich schon schwerer, wenn man Mitmenschen hat, die auch solche Substanzen konsumieren." Inzwischen ist Menowin am Ende seiner Kräfte:

So lange mit dieser Sucht zu leben, schmettert mich einfach nieder. Ich kämpfe schon so lange und habe langsam keine Kraft mehr. Früher hatte ich die noch, aber wieder aufzustehen, fällt jetzt immer schwerer. Ich habe Angst, dass ich irgendwann liegen bleibe.

Der monatelange Entzug ist jetzt Menowins letzte Hoffnung, um einer eineinhalbjährigen Haftstrafe zu entgehen und seinen Liebsten endlich ein besseres Leben zu ermöglichen. Ob er es dieses Mal schafft, wirklich clean zu werden? "Keine Ahnung. Ich weiß es einfach nicht."

Text: Nathalie Söhl

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