Mesut Özil bei der WM: Deswegen singt er die Nationalhymne nicht mit!

Der Fußballer spricht Klartext: "Ich finde es schade, wenn ich dafür verurteilt werde"

Das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland geht in die Geschichte ein. Denn die DFB-Elf verlor zum ersten Mal seit 36 Jahren das Auftaktspiel. Vor dem Anpfiff des Spiels standen die Kicker noch guten Mutes gesammelt nebeneinander und sangen die deutsche Nationalhymne - doch Mesut Özil, 29, schwieg. Jetzt verriet er, warum!

Nationalhymne ohne Mesut Özils Gesangseinlage

Knapp 90 Minuten gab Mesut Özil beim ersten WM-Spiel Vollgas! Doch bei der Nationalhymne hielt sich der Kicker zurück. Seine Lippen bewegten sich nicht - und das aus einem bestimmen Grund.

Während die Hymne gespielt wird, bete ich. Und ich bin sicher, dass diese Einkehr mir und damit auch meiner Mannschaft Kraft und Zuversicht gibt, um den Sieg nach Hause zu fahren,

erklärt Mesut im WM-Magazin "Mission Titelverteidigung". Der Ausnahmesportler wiederholt das türkische Gebet meist auch noch kurz vor Spielbeginn.

Mesut: "Ich finde es schade, wenn ich dafür verurteilt werde"

Was viele nicht wissen: Mesut Özil betet nach eigenen Aussagen, seitdem er Kind ist - das Ganze habe für ihn eine lange Tradition:

 Schon als kleiner Junge habe ich vor Spielen auf dem Fußballplatz gebetet. Und so halte ich es bis heute bei.

Doch der 29-Jährige muss aufgrund dessen immer wieder Kritik einstecken, viele Fans können sein Verhalten nicht nachvollziehen.

Ich finde es schade, wenn ich oder ein Mitspieler dafür verurteilt werde – denn ich bin sicher, dass die meisten Leute gar nicht wissen, warum nicht jeder lauthals mitsingt,

stellt Mesut klar.

 

 

 

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