Michael Wendler: "Für eine Entschuldigung ist es nie zu spät"

Was Ex-Manager Markus Krampe dem Musiker zu sagen hat

Michael Wendler, 48, und Markus Krampe, 44, haben nicht nur zusammengearbeitet, sie waren auch jahrelang befreundet. Im OKmag.de-Promi-Podcast "Fresh oder Trash" verriet der Künstlermanager jetzt, wie er heute über den DSDS-Skandal denkt …

Markus Krampe: "Der ganze Tag war wie ein Horrorfilm"

Michael Wendlers DSDS-Rücktritt im Herbst 2020 war nicht nur für die Fans der Castingshow ein Schock, sondern vor allem auch für Manager Markus Krampe. Auch, wenn sich die Einstellung zur Corona-Pandemie laut Krampe schon in den Wochen zuvor abgezeichnet hatte, hätte wohl auch er nicht damit gerechnet, wie ernst es wirklich um den Musiker steht.

In unserem Podcast "Fresh oder Trash" erinnert sich der 44-Jährige noch einmal an den Tag zurück, der für die Karriere von Michael Wendler - und auch Laura Müller - alles veränderte:

Der 8. Oktober ist ein Datum, das ich so schnell nicht vergessen werde. (…) Der ganze Tag war wie ein Horrorfilm. Es war nebelig, es war dunkel, es hat geregnet. Ich war auf der Autobahn und dann rief er mich an und das war dann der Moment, den ich nie vergessen werde, weil dann jemand mit mir gesprochen hat, den ich so nicht kannte und gesagt hat: 'Du musst ganz schnell hierher kommen, weil Deutschland wird’s bald nicht mehr geben. Du musst ganz schnell zum Flieger, du kannst bei mir leben, aber du musst aus Deutschland und Europa raus, weil da alles runtergefahren und dicht gemacht wird.'

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"Es tut mir leid für ihn und Laura"

Anschließend habe Michael Wendler bei Instagram seine Story hochgeladen, in der er seinen Rücktritt aus der DSDS-Jury aufgrund der Corona-Maßnahmen in Deutschland verkündete. Der 44-Jährige habe in den Tagen darauf versucht, auf den "Egal"-Interpreten einzuwirken und ihn zum Umdenken zu bringen - ohne Erfolg. Schließlich habe sich Markus Krampe dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Musiker - und wenig später auch mit Ehefrau Laura Müller - zu beenden. Hass oder Schadenfreude darüber, wie sich alles für das Paar entwickelt hat, empfinde der Manager aber nicht:

Alles soll passieren, wie es passiert. Es tut mir leid für ihn und Laura. (…) Wir haben sehr, sehr gute Zeiten miteinander erlebt - vor allem das letzte Jahr, was ja sehr, sehr erfolgreich war. Wer hätte gedacht, dass Michael Wendler mal in der Jury von 'Deutschland sucht den Superstar‘ sitzt?

Trotzdem sei es für ihn ein No-Go, wie sich Michael Wendler in Bezug auf Tochter Adeline Norberg, die bis heute Inhaberin seiner Firma Cape Music Inc. sein soll, oder gegenüber seiner Schwester Bettina, die alleine für die Kosten der Beerdigung von Mutter Christine Tiggemann aufkommen soll, verhalte: "Das finde ich menschlich schon ganz schlimm", erklärt der 44-Jährige weiter.

"Für eine Entschuldigung ist es nie zu spät"

Die Worte, die er Michael Wendler gerne noch sagen würde, sollte er ihn einmal wiedersehen, klingen zwar eindringlich, aber dennoch versöhnlich:

Ich würde ihm raten, dass er versucht, im Sinne seines gesamten Umfelds - seiner jungen Frau, seiner Tochter - zu handeln. Für eine Entschuldigung ist es nie zu spät. Es sind ganz viele massive, heftige Dinge von ihm gesagt und gemacht worden, wie der KZ-Vergleich, aber er hat niemanden umgebracht. Er sollte die Eier haben, sich hinzustellen und zu sagen: 'Das war schei*e, ich bin übers Ziel hinausgeschossen‘.

Bleibt zu hoffen, dass sich Michael Wendler vielleicht doch einige Worte seines ehemaligen Managers und Vertrauten zu Herzen nimmt.

Alles, was Markus Krampe sonst noch zu berichten hatte, kannst du dir in der neuesten Episode von "Fresh oder Trash" anhören - überall da zu finden, wo es Podcasts gibt.

"Fresh oder Trash": Der Promi-Podcast von OK!

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