Miriam Höller trauert um Hannes Arch: "Habe meine große Liebe, meinen Halt verloren"

Bei Facebook gedachte die ehemalige "GNTM"-Kandidatin nun ihrem verstorbenen Lebensgefährten

Es war eine der wohl traurigsten Nachrichten der letzten Tage: Extremsportler Hannes Arch (✝48) verunglückte mit einem Helikopter und stürzte in den Bergen ab. Während ein Mitinsasse schwer verletzt überlebte, starb Hannes Arch noch am Unfallort. Nach der Tragödie zog sich Miriam Höller, 29, die sechs Jahre mit dem Verstorbenen zusammen war, erst einmal zurück. Nun richtete sie bei Facebook erste, emotionale Worte an die Öffentlichkeit.

Miriam Höller trauert um Hannes Arch

Es sind Worte, die zu Tränen rühren: Miriam Höller meldete sich nun erstmals nach dem Unfalltod ihres Lebensgefährten Hannes Arch bei Facebook zu Wort. In einem rührenden Posting machte die ehemalige "GNTM"-Kandidatin ihrer Trauer Luft und bedankte sich für die große Anteilnahme. Hinzu fügte sie ein gemeinsames Kuss-Foto:

Vor einigen Tagen habe ich meinen Lebenspartner, meine große Liebe, meinen Halt verloren. Es ist mit Worten nicht zu erklären was in einem vor geht, wenn man seine zweite Hälfte von jetzt auf gleich nicht mehr bei sich hat. Wie kann man fliegen mit nur einem Flügel? Wie kann man gehen mit nur einem Bein? Wie kann man lieben, wenn das Herz nach Sehnsucht schreit anstatt innig zu lachen?

"Seit Tagen frage ich mich, warum es den Tod überhaupt gibt"

Miriam scheint davon überzeugt, dass sie das Leben mit diesem Verlust auf die Probe stelle, doch tapfer erklärt sie, dass sie sich nicht unterkriegen lassen will. Weiter erinnert sie sich in dem emotionalen Post an die letzten sechs Jahre mit Hannes Arch:

Mit Hannes die letzten 6 Jahre zusammen gewesen zu sein, war wie fliegen lernen. Es war aufregend und machte mir gleichzeitig auch Angst, doch ich habe Hannes mehr vertraut als mir selbst!!! Er hat mir die Wurzeln gegeben die ich mir gewünscht hatte und die Flügel die ich benötigte. Mir hat mal jemand gesagt: 'Du weist erst etwas zu schätzen, wenn es nicht mehr da ist.' Ich wusste Hannes jeden Tag zu schätzen, ich wusste ihn zu lieben und ich wusste wie wichtig es war, dieses Geschenk festzuhalten, doch es war nicht genug. Erst jetzt wird mir bewusst, welch alte und wertvolle Seele ich an meiner Seite hatte und ich bin unendlich stolz darauf, die letzten Jahre die Frau an seiner Seite gewesen zu sein und ihn dabei so intensiv zu erfassen. Seit Tagen frage ich mich in meiner Wut, warum es den Tod überhaupt gibt, denn er bringt nur Schmerz, Leid und Tränen. Kein einziger Grund spricht für den Verlust eines wertvollen Menschen und es sind meist die großartigsten Menschen, die so früh gehen müssen. Langsam komme ich zu einer Antwort. Wir Menschen glauben wir haben Zeit, aber das ist ein Missverständnis. Das Wertvollste, was wir im Leben haben ist die Zeit und Leben heißt, mit der Zeit richtig umzugehen. Für Hannes und mich war 'für immer und ewig' nicht genug, wir wollten mit 'unendlich' anfangen.

 

 

Wir wünschen Miriam Höller viel Kraft.