Nach Aviciis Tod: So brutal ist die Elektro-Szene wirklich!

Nach dem plötzlichen Tod des Star-DJs packt ein Veranstalter aus

23.04.2018 12:00 Uhr

Noch immer sitzt der Schock tief – mit nur 28 Jahren wurde der Star-DJ Avicii am Freitag, den 20. April, tot in einem Hotelzimmer im Oman aufgefunden. Wie jetzt herauskam, waren seine letzten Lebensjahre von Schmerzen, Stress und Ängsten geprägt. Nun meldete sich ein Veranstalter zu Wort und rechnet knallhart mit der Elektro-Szene ab. 

Avicii: Rätsel um die genaue Todesursache

Diese Nachricht verbreitete sich am vergangenen Freitag wie ein Lauffeuer: Im Alter von nur 28 Jahren starb Avicii, der mit bürgerlichem Namen Tim Bergling hieß, in einem Hotelzimmer in Maskat, der Hauptstadt des Oman. Während Fans und Angehörige trauern und den Verlust über einen der talentiertesten DJs der Welt noch immer nicht begreifen können, steht die Todesursache mittlerweile fest

Wir haben alle Informationen und Details zu diesem Fall ermittelt und wir können mit Sicherheit sagen, dass es keine Anzeichen eines Verbrechens gibt,

verkündete ein Polizeisprecher. Die genauen Befunde der Autopsie würden auf Wunsch der Familie aber nicht veröffentlicht. 

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"Die Elektro-Szene hat Avicii auf dem Gewissen"

Nun meldete sich gegenüber "Bild" ein Veranstalter aus der Elektro-Szene zu Wort. 

Die Elektro-Szene hat Avicii auf dem Gewissen. Dieses Business geht über Leichen. Ich bin unendlich traurig – und gleichzeitig so wütend, was sie aus dem Jungen gemacht haben,

heißt es in dem Statement. Es ist kein Geheimnis, dass Avicii durch sein exsessives Leben als DJ und den damit verbundenen, hohen Alkoholkonsum krank wurde. Der Schwede litt unter einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, 2014 mussten ihm die Gallenblase und der Blinddarm entfernt werden.

Er war ein so liebenswerter Kerl, der nie Nein sagen konnte. Das wurde ihm irgendwann zum Verhängnis. Seine Entourage hat nur die Dollar-Zeichen in den Augen gehabt – und nicht seine Gesundheit, 

erklärte der Veranstalter, der anonym bleiben möchte, weiter. Avicii habe 700 Shows in drei Jahren gespielt, manchmal zwei bis drei Shows am Tag. "Wer soll denn damit klarkommen? Die Manager treiben die Preise für die Veranstalter derart in die Höhe, dass mögliche Ausfälle – zum Beispiel bei einer Krankheit – ein finanzielles Risiko darstellen.“

Sein Management plante sein Live-Comeback

2016 zog sich der DJ vollkommen zurück und verkündete das offizielle Ende seiner Live-Auftritte. Wie jetzt herauskam, liefen im Hintergrund aber bereits Pläne für das große Live-Comeback 2018. Der "Bild" liegen jedoch Informationen vor, dass die Tour letztendlich abgesagt wurde. Die Entscheidung dafür lag bei Avicii. Er habe Bedenken gehabt, ob er dem Druck standhalten würde. 

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Einen Einblick, wie schlecht es um den DJ wirklich stand, gibt der Veranstalter: "Er war selten wirklich fit. Trotzdem trat er auf. Teilweise mit Krücken. Einmal hab ich erlebt, wie er auf die Bühne im wahrsten Sinne des Wortes gekrochen ist."

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