Nach Tod von Paul Walker: Vin Diesel fand Trost in Filmrolle

Vor fast 2 Jahren starb der "The Fast and the Furious"-Star infolge eines Autounfalls

Vin Diesel kommt nur schwer über den Tod von Paul Walker hinweg.  Viele Jahre standen beide für die Erfolgsreihe In Gedenken an seinen besten Freund benannte Diesel seine Tochter Pauline. 

Er war sein Kollege, Verbündeter und bester Kumpel: Vin Diesel, 48, kommt auch heute, fast zwei Jahre nach dem schweren Unglück, nur schwer über den Tod von Paul Walker († 40) hinweg. Trost fand der Star der Action-Reihe "The Fast and the Furious" nicht nur bei seiner Familie, sondern, wie er selbst sagt, auch in der Verkörperung seiner neuesten Leinwand-Rolle. 

"Rolle hatte etwas therapeutisches"

Der Tod war ein großes Thema im letzten Jahr.

Mit diesem relativ nüchternen Satz spielt Vin Diesel im Interview mit "The Associated Press Friday" auf den tragischen und völlig überraschenden Tod von Paul Walker an, der ihn, aber vor allem Walkers Familie in tiefe Trauer stürzte.

In dieser schweren Zeit stand Vin Diesel vor allem seine Familie zur Seite, doch nicht nur das: Der Schauspieler und Produzent verriet auch, dass ihm seine Rolle als Hexenjäger im Film "The Last Witch Hunter" über den Schmerz hinweghalf. "Diese Rolle hatte etwas therapeutisches", erklärt der Actionstar. Klingt zunächst etwas skurril? Der 48-Jährige verdeutlicht:

 Einen Charakter zu spielen, der seine Trauer, seinen Verlust verbirgt, hat sehr gut zu der Zeit gepasst, weil es genau das war, was ich im wahren Leben nach 'Furios 7' gemacht habe.

Paul Walker bleibt unvergessen

Das Unverständnis über den Tod von Paul Walker sitzt auch heute noch tief bei Familie, Fans und Freunden. Völlig unerwartet starb der Action-Held am 30. November 2013 infolge eines Autounfalls, hinterließ die heranwachsende Teenager-Tochter Meadow, seine Familie und den besten Freund Vin Diesel, mit dem er jahrelang gemeinsam vor der Kamera stand. 

Wie schwer mag der Verlust auf den starken Schultern des US-Schauspielers gelastet haben? Eine Vorstellung davon konnten sich seine Fans machen, als der 48-Jährige das Lied "Habits" in Erinnerung an seinen verstorbenen Freund sang. Eine Textpassage davon lautet:

Du bist fort und ich muss mich die ganze Zeit betäuben, um dich aus meinem Kopf zu bekommen. (…) Ich verbringe meine Tage eingesperrt hinter einem Schleier, versuche dich zu vergessen. Ich muss mich betäuben, um zu vergessen, dass ich dich vermisse.