Oscars 2018: Deswegen kullerten bei Sandra Bullock die Tränen

Hinter der Bühne ließ die Schauspielerin ihren Emotionen freien Lauf

Die Verleihung der 90. Academy Awards am Sonntagabend hielt für Schauspieler, Filmproduzenten und Regisseure mal wieder große Emotionen bereit. Doch die schönsten Momente fanden nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Vorhängen statt – so auch bei Sandra Bullock, 53, die ihre Tränen nicht mehr zurückhalten konnte …

Sandra Bullock: Emotionaler Oscar-Moment

Sie selbst vergab bei den diesjährigen Oscars den Academy Award in der Kategorie "Cinematography". In einem schwarz-goldenen Pailettenkleid kam Sandra Bullock auf die Bühne, um Roger Deakins, 68, einen Award für seine Leistung als Kameramann im Film "Blade Runner 2049" zu überreichen.

Dabei berührte Sandra Bullocks Herz eigentlich ein ganz anderer Film – nämlich "Black Panther", der gerade in unseren Kinos anlief und schon jetzt in aller Munde ist. Zwar müssen sich die Filmemacher und Schauspieler noch ein Jahr mit einer Oscar-Norminierung gedulden, doch das hinderte den Cast nicht daran, am Sonntagabend bei den Oscars zu erscheinen.

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"Ich fing backstage an zu weinen"

Für die 53-Jährige ein besonderer Moment. Denn als Mutter ihrer afro-amerikanischen Adpoptivkinder Louis, 8, und Laila, 5, hat sie eine besondere Bindung zu dem Blockbuster, der sich wie kein anderer zuvor auf schwarze Superhelden fokussiert.

Ich fing backstage an zu weinen, als ich dem ,Black Panther‘-Cast erzählt habe, wie viel der Film mir nicht nur als Frau, sondern auch als Mutter bedeutet,

berichtete Sandra Bullock in der Sendung „Access Hollywood“. Der Grund für ihren emotionalen Ausbruch: Immer wieder müsse sie feststellen, wie schlecht sogenannte Minderheiten immer noch in unserer Gesellschaft repräsentiert werden.

Ich bin Marvel so dankbar, denn vor etwa fünf Jahren fragte mein Sohn mich, ob es auch braune Legos gäbe. Und ich sagte: ,Ja die gibt es‘, und schnappte mir Spider-Man und malte ihn braun an. Ich verwandelte die Legos in braune Legos, und das muss ich nun nicht mehr,

erklärte sie.

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Ihr Sohn, der gerade mal 8 Jahre ist, dürfte den Film selbst zwar noch nicht sehen, doch in einem Jahr würde er soweit sein. Die 5-jährige Laila sei zwar noch viel zu jung, doch ihre Mama überlegte sich ein süßes Trostplaster: Ich hab ihr schon alle möglichen Fan-Artikel gekauft, bevor der Film überhaupt draußen war. Sie rennt ständig in ihrer ,Black Panther‘-Maske rum. Was manchmal ganz schön gruselig ist, wenn sie aus dem Dunkeln auftaucht.“

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