"Passt auf euch auf": Gina-Lisa Lohfink warnt Frauen in emotionalem Statement

Inmitten des Falschaussage-Prozesses bekräftigt die 29-Jährige ihre Anschuldigungen

Gina-Lisa Lohfink meldet sich auf Facebook zu Wort, stellt klar:  Gina-Lisa Lohfink und ihr Anwalt Burkhard Benecken im Sat.1-Frühstücksfernsehen Dieses Selfie postete Gina-Lisa zu ihrem aktuellen Facebook-Statement. Gina-Lisa Lohfink rechtfertigt sich dafür, trotz des Prozesses an ihrer Karriere zu arbeiten: Einer der Männer aus dem Sexvideo, Sebastian Castillo Pinto, bestreitet die Vorwürfe von Gina-Lisa Lohfink, spricht von einvernehmlichem Sex. Das mediale Interesse an dem Prozess ist riesig. Gina-Lisa Lohfink auf dem Weg zum Gericht

Der Berufungs-Prozess um eine mögliche Falschaussage von Gina-Lisa Lohfink, die zwei Männer der Vergewaltigung bezichtigt, macht nicht nur hierzulande Schlagzeilen. Auch in Großbritannien und sogar in den USA sorgt der Fall um die ehemalige "Germany's next Topmodel"-Kandidatin und das kontrovers diskutierte Thema "Nein heißt Nein" für Aufsehen. In den vergangenen Tagen kam es erneut zum Eklat vor Gericht, als Gina-Lisa weinend zusammenbrach und forderte, die Genitalien der Männer aus dem Sexvideo abzuschneiden. Nun meldet sich die 29-Jährige erneut mit einem emotionalen Facebook-Statement zu Wort. 

Enormes mediales Interesse am Prozess um Gina-Lisa Lohfink

Ob die britische "Daily Mail" oder der "Mirror", die "Washington Post" oder das "New York Magazine" - das weltweite Interesse an dem Sex-Prozess um Gina-Lisa Lohfink ist enorm. So titelte das "New York Magazine" zum Fall Gina-Lisa: "Warum die Deutschen so wütend sind über diesen Vergewaltigungs-Fall". Das Reality-Starlet steht beispielhaft für das im Juli von der Bundesregierung verschärfte Sexualstrafrecht und die "Nein heißt Nein"-Bewegung

Doch wurde die 29-Jährige überhaupt vergewaltigt? Das bestreiten die von Gina-Lisa Lohfink beschuldigten Männer. So spricht Sebastian Castillo Pinto, der jüngst sein Schweigen brach, von einvernehmlichem Sex und behauptet gar, Gina-Lisa habe am Tag darauf noch mit ihm in den Urlaub fahren wollen. Eine Überraschungs-Zeugin belastete den Mann hingegen schwer und legte ihm zur Last, auch sie mit Betäubungsmitteln gefügig gemacht zu haben.  

Gina-Lisa Lohfink: "Dass ich weine, ist doch menschlich"

Inmitten der Gerüchte, die Blondine könnte ins "Dschungelcamp" gehen, meldet sich Gina-Lisa Lohfink nun erneut via Facebook in einem emotionalen Posting zu Wort. Darin rechtfertigt sie sich, dass sie trotz des Prozesses ihre Karriere weiterverfolge:

Was ich mal sagen wollte, es ist ganz furchtbar, was da mit mir gemacht wird vor Gericht!
Ich ziehe keine Show ab, es macht keinen Spaß, vor Gericht zu stehen, und dass ich weine, ist doch menschlich!
Es ekelt mich an und werde vom Opfer zur Täterin gemacht.
Meine Arbeit hat nichts damit zu tun! 
Mein Leben muss weitergehen, und ich arbeite jeden Tag fleißig, will mich lieber nicht in der Zeitung sehen in Verbindung mit so einer schrecklichen Verhandlung, die für mich psychisch & seelisch sehr sehr schlimm ist 😥 

"Ich war total betrunken - und geschlagen und gefilmt zu werden wollte ich auch nicht!"

Zudem bekräftigt Gina-Lisa ihre Anschuldigungen gegen die beiden Männer, behauptet weiterhin, im Jahr 2012 vergewaltigt worden zu sein, und warnt andere Frauen, wachsam zu sein:

Und dass ihr es alle wisst, ich wollte keinen Geschlechtsverkehr mit beiden haben!
Ich war total betrunken - und geschlagen und gefilmt werden wollte ich auch nicht!
Was versteht man nicht, wenn ich sage: "Hört auf ! Nein nein nein!!!"
Ich werde ein Leben lang die Schmerzen und Wunden in mir tragen ... Bitte, alle Mädchen und Frauen da draußen, passt bitte gut auf euch auf 
So etwas kann jedem passieren 😔

 

 

Der Prozess vor dem Amtsgericht Berlin Tiergarten soll am 22. August fortgesetzt werden.