Prinz Harry: "Ich fühlte mich wie in einem Goldfischglas"

Nach jahrelangen Eskapaden spricht der royale Rebell über seine schwierigen Zeiten

Momentan ist Prinz Harry, 32, glücklich wie lange nicht mehr. Doch das war nicht immer so, denn früher sorgte er für Ärger und Skandale im britischen Königshaus. In einem Interview mit der US-Zeitschrift "Newsweek" sprach er jetzt offen wie nie zuvor über seine schwierige Vergangenheit.

Prinz Harry: Das Sorgenkind

Prinz Harry war lange Zeit das Problemkind unter den Royals. Mit Nacktbildern sorgte er für Skandale und galt als "Rebell" der britischen Königsfamilie. Jahrelang machte er Party, gefolgt von Abstürzen und Exzessen – mehrmals stand er laut eigenen Angaben "kurz vor dem Zusammenbruch", sein früheres Leben beschreibt er als ein "totales Chaos". Den frühen Tod seiner Mutter Diana (†36), konnte er bis heute nicht verkraften. Zuletzt wurde er für seine Freundin Meghan Markle kritisiert, die mit ihrer düsteren Vergangenheit Schlagzeilen machte.

"Ich wollte nur raus aus der königlichen Familie"

Jetzt scheint es, als würde der Prinz nach und nach seine Vergangenheit aufarbeiten. Über seine wilden Zeiten sprach er im Interview mit der US-amerikanischen Zeitschrift "Newsweek" ganz offen. Er habe "raus gewollt" aus der königlichen Familie, um ein gewöhnliches Leben zu führen. Geblieben sei er letzten Endes nur aus Loyalität zu seiner Großmutter Queen Elizabeth.

Gibt es jemanden in der Königsfamilie, der König oder Königin werden möchte? Ich denke nicht, aber wir werden unsere Pflicht zur richtigen Zeit erfüllen,

sagte Harry gegenüber der Journalistin Angela Levin. Nie zuvor hat ein Angehöriger des Königshauses so offen über die Thronfolge gesprochen. Mit 28 Jahren gelang es ihm dann dank professioneller Hilfe seine Rolle zu finden.

Manchmal fühle ich mich immer noch, als würde ich in einem Goldfischglas leben,

nur heute würde er mit seinen Gefühlen besser umgehen können, erklärt er weiter.

Trauer um Mutter Diana

Auch über die schwere Zeit nach dem tragischen Tod seiner Mutter sprach er im Interview: "Meine Mutter war gerade gestorben, und ich musste eine weite Strecke hinter ihrem Sarg herlaufen, umgeben von tausenden Menschen, die mich anstarrten, und weiteren Millionen, die das Gleiche an den Fernsehgeräten taten", sagte er er dem Magazin.

Ich denke nicht, dass das von irgendeinem Kind verlangt werden sollte, unter keinen Umständen. Ich denke, heutzutage würde so etwas nicht passieren

Heute sei es ihm wichtig "nicht nur ein Haufen Promis" zu sein, sondern seine Rolle zu nutzen, um "Gutes zu tun“.

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