Schreckliches Anklage-Detail: Wurde Sarah H. zu Tode gepeitscht?

Prozess um "Schwer verliebt"-Kandidatin: Axel G. wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt

Sarah H. wurde vor fünf Jahren als Spurensicherung in Alt Rehse, wo die Leiche von Sarah H. am 9. August gefunden wurde.  Hier lebte sie mit

Es ist ein Fall, der unheimlicher, grauenvoller und unvorstellbarer nicht sein könnte: Immer neue Details über den Tod der "Schwer verliebt"-Kandidatin Sarah H. (†32) kommen ans Licht und sorgen für Fassungslosigkeit. Nun wurde Anklage gegen den Tatverdächtigen Axel G., 51, erhoben, der in Untersuchungshaft sitzt. Er soll die Verstorbene mit Peitschenhieben zu Tode gefoltert haben.  

Anklage gegen Axel G.

Am 9. August war die Leiche von Sarah H. im Haus ihres Lebensgefährten in Alt Rehse (Mecklenburgische Seenplatte) gefunden worden. Nur durch einen Zufall - weil Nachbarn sich über Lärmbelästigung von Axel G. beklagt hatten - war die stark verweste Frau entdeckt worden.

Nun, über drei Monate nach dem Fund, hat die Staatsanwaltschaft des Landgerichts Neubrandenburg Anklage erhoben. 

Pressesprecher bestätigt: Sarah H. gefesselt und ausgepeitscht?

Wie Sarah H. ums Leben kam, war bislang unklar. Die Anklageschrift birgt nun jedoch schreckliche Details des Tathergangs: So soll der 51-jährige „Reichsbürger“ die Kuppelshow-Kandidatin in seinem Haus gefesselt und mit einer Peitsche geschlagen haben, dass sie an den Folgen gestorben ist. Das bestätigte Carl Christian Deutsch, Pressesprecher des Landgerichts Neubrandenburg, gegenüber OKmag.de.

Der Vorwurf gegen den 51-Jährigen lautet Freiheitsberaubung sowie Körperverletzung mit Todesfolge. Den Tod seiner Partnerin soll er jedoch nicht gewollt haben.Das genaue Datum seiner Tat ließ sich nicht bestimmen. Es wird im Sommer des Jahres vermutet, etwa zwei bis vier Wochen vor Auffinden der Leiche“, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Landgericht Neubrandenburg gegenüber der "Bild". 

Ist "Reichsbürger" Axel G. schuldfähig?

Im Dorf galt Axel G. als Sonderling, es kam immer wieder zu Beschwerden und Polizeieinsätzen. Als sogenannter „Reichsbürger“ erkennt der 51-Jährige den deutschen Staat nicht an. Im Prozess muss nun auch geklärt werden, inwiefern Axel G. schuldfähig ist. Verhandelt werden muss spätestens Anfang Februar 2017, wie Deutsch gegenüber OKmag.de erklärte.