Shitstorm für Gigi Hadid! Das Model erntet für ihr Vogue Cover viel Kritik

Für das erste Cover der Vogue Arabia posiert die 21-Jährige mit Kopftuch - und erntet dafür fiese Kommentare

Bei der Fashion Show für die H&M Studio SS17 Kollektion durfte die 21-Jährige über den Catwalk laufen. Doch für ihr Vogue Cover bekam sie jetzt ordentlich Kritik. In vielen Kommentaren heißt es, Gigi sei für das die Vogue Arabia ungeeignet, trotz ihrer palästinensischen Herkunft. Für Gigi Hadid läuft es rund: mit Tommy Hilfiger hat sie kürzlich ihre zweite Capsule Kollektion entworfen.

Gigi Hadid hat schon wieder ihren nächsten Fashion-Coup gelandet: Sie ist das allererste Cover-Model für die arabische Ausgabe der Vogue. Doch mit ihrem Shooting, bei dem sie mit Kopftuch posiert, erntet die 21-Jährige allerdings ordentlich Kritik. Für viele Fans ist der Shitstorm aber nicht gerechtfertigt.

Gigi Hadid modelt für Vogue Arabia

Gigi Hadid ist mit ihren 21 Jahren schon ganz oben in der Model-Liga angekommen. Sie hat eine eigene Kollektion für Tommy Hilfiger, läuft bei der Fashion Week in New York, Mailand und Paris und zierte schon mehrfach der Titelseite der Vogue. Jetzt stand sie auch als allererstes Cover-Model für den arabischen Ableger des Magazins vor der Kamera. Doch für ihr Shooting, bei dem sie mit einem Kopftuch, auch Hidschab genannt, posiert, sorgt die 21-Jährige für heftige Diskussion!

Kritik für Kopftuch-Cover

Der Grund? Viele Fashion-Fans hätten lieber ein arabisches Model auf dem ersten Cover der Vogue Arabia gesehen. Auf Instagram posteten Gigi und die Verantwortlichen der Vogue die beiden Titelseiten und sehen sich jetzt mit vielen kritischen Kommentaren konfrontiert. So schreibt ein User der Social Media Plattform:

Ich bin so genervt. Auch, wenn sie toll ist, meiner Meinung nach gibt es so viele arabische Models, die es verdient hätten.

Ein andere Instagram-Nutzer meint: "Wirklich ein unsensibles Cover. Sie hat keinen Bezug zur Realität."

 

 

 

 

Doch manche Fans sprechen sich auch für das Model aus. Schließlich ist die Freundin von Zayn Malik Halb-Palästinenserin, ihr Vater Mohamed Hadid Palästinenser. Mit ihrer Bildunterschrift äußert das "Versace"-Model ihre Meinung, dass alle Menschen und Bräuche "akzeptiert, gefeiert und integriert" werden sollten. Dass Gigi gerne ihre Meinung äußert, bewies sie schon bei der Demonstration gegen Trumps Einreisestopp.

Doch auch wenn sich viele über Gigi mit Kopftuch aufregen, andere User wiederum behaupten, das Model sorge mit dem kontroversen Cover nur für Aufmerksamkeit:

"Naja, wäre es ein arabisches Model auf dem Cover, würde niemand darüber sprechen, doch da Gigi ziemlich berühmt ist, spricht jeder darüber"

Auch wenn die Entscheidung, Gigi Hadid als erstes Cover-Girl der arabischen Vogue zu wählen, nur ein cleverer Schachzug war, eins steht auf jedenfall fest: Mit dem reich verzierten Kopftuch sieht Gigi einfach wunderschön aus... und dank der vielen Kommentare ist ihr die Aufmerksamkeit auch garantiert!