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Sila Sahin-Radlinger: "Ich gab mir selbst die Schuld"

Die Schauspielerin spricht offen über ihre Fehlgeburt

Im Juli 2018 erblickte der kleine Elija das Licht der Welt. Die Zeit vor seiner Geburt war jedoch nicht leicht ...

Es ist der Albtraum jeder werdenden Mutter: eine Fehlgeburt. Mit IN spricht Sila Sahin-Radlinger, 33, über diesen schlimmen Schicksalsschlag.

Sila Sahin-Radlinger: "Dann sagte der Arzt: Das Herz schlägt nicht mehr"

Sie ist schön, sie ist erfolgreich und hat mit Samuel Radlinger die Liebe ihres Lebens gefunden. Im vergangenen Jahr wurde das Ehepaar Eltern eines süßen Sohnes. Eigentlich müsste Sila Sahin-Radlinger der glücklichste Mensch der Welt sein. Doch worüber sie bisher selten gesprochen hat: Die Schauspielerin war vor drei Jahren schon einmal schwanger und verlor ihr ungeborenes Baby im vierten Monat.

Alles war perfekt. Du heiratest, du bist schwanger. Alles passt. Aber das Schicksal wollte nicht, dass es so kommt. Dann sagte der Arzt: Das Herz schlägt nicht mehr,

erzählt sie im Gespräch mit IN. "Du freust dich drauf und denkst, es klappt. Du denkst, du wirst endlich Mama, und dann nimmt man dir das alles wieder weg." Dabei hatte sie schon alles vorbereitet: Kleidung gekauft, das Zimmer eingerichtet – doch dann kam alles anders. Aber nicht nur der Verlust an sich machte ihr zu schaffen.

 

Sila gab sich selbst die Schuld!

Die große Frage nach dem Warum quälte sie besonders. "Für mich war das so schlimm, weil man sich selbst auch die Schuld gibt. Man denkt, man hat etwas falsch gemacht, oder es stimmt etwas nicht. Dazu kommt: Man denkt, man ist keine Frau, wenn man so was nicht zu Ende bringen kann." Vor allem ihrer Familie und ihren Freunden davon zu erzählen war für Sila unbeschreiblich traurig.

Das Schlimme daran war, dass man so eine Nachricht teilt und in diesen enttäuschten Augen sieht, wie sie alle mit dir leiden. Deswegen habe ich bei meiner erneuten Schwangerschaft in den ersten Monaten niemandem davon erzählt. 

Als Sila erfuhr, dass sie wieder schwanger war, wurde ihre Vorfreude immer wieder von Angst überschattet. "Ich hatte wahnsinnige Panik, dass dem Kind etwas passieren könnte. Dass es irgendwelche Probleme hat oder dass irgendetwas nicht stimmt. Das wäre wirklich schlimm für mich gewesen", erinnert sie sich.

 

Die Angst war noch da: Sila hat keine Baby-Klamotten gekauft

"Ich war bei keinem Geburtsvorbereitungskurs und auch bei keiner Hebamme." Nicht einmal Kleidung oder Spielzeug hatte sie gekauft. Doch die Angst war unbegründet: Im Juli 2018 erblickte der kleine Elija das Licht der Welt. Sila könnte nicht stolzer sein:

Er ist für mich der schönste Mensch der Welt! 

Die dunkle Phase in ihrem Leben möchte sie dennoch nicht vergessen, sondern auch mit ihrem Auftritt in der VOX-Show "6 Mütter" andere Betroffene ermutigen, offen mit ihrem Schicksal umzugehen. "

 

 

Es ist immer noch ein Tabuthema. Frauen re­den viel zu wenig da­rüber. Man schämt sich als Frau und denkt, et­was stimmt nicht. Viele trauen sich nicht, da­ rüber zu sprechen, und fressen den Schmerz in sich hinein." Ihr Rat an andere Betroffene? Man solle unbedingt über das Erlebte reden und sich professionelle Hilfe holen. Ob Sıla trotz der schlimmen Erfahrung noch weitere Kinder möchte? Sie lacht: "Ja, eine ganze Fußballmannschaft!" Eine neue Folge von "6 Mütter" gibt es heute ab 20:15 Uhr auf VOX.

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