Skandal-Interview: Robert De Niro flieht vor britischer Journalistin

Der Hollywood-Schauspieler: "Ich mache das nicht, Schätzchen"

Oho, Robert De Niro, 72, ist wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden. Bei einem Interview mit der britischen Journalistin Emma Brockes ging dem Schauspieler allem Anschein nach irgendetwas so gewaltig gegen den Strich, dass er aus heiterem Himmel Reißaus nahm. Was war denn da los? 

In seinen Filmen schlüpft Robert De Niro gerne mal in die Rolle des grimmigen, herrischen Protagonisten. Wir erinnern uns nur zu gerne an seine Figur in der Komödie "Meine Braut, ihr Vater und ich", in der er Ben Stiller als mieser Brautvater das Leben zur Hölle macht.

Robert De Niro bricht Interview ab

Doch jetzt hat der Schauspieler scheinbar das echte Leben mit seinen Filmen verwechselt: Bei einem Interview mit der "Radio Times" kam es zum Eklat. Medienberichten, zufolge soll der 72-Jährige während des Gesprächs mit Emma Brockes einfach den Raum verlassen haben, weil ihm ein paar Fragen nicht gefielen. 

De Niro: "Ich mache das nicht, Schätzchen"

Doch was hat den "Taxi Driver"-Star denn derart auf die Palme gebracht? Zwei Dinge: Zum einen soll Brockes den Schauspieler darauf angesprochen haben, dass der Bezirk Tribeca in New York City, wo der Schauspieler ein Filmfestival mit organisiert habe, von Bankern überlaufen sei. Zum anderen stellte sie De Niro angeblich die Frage, wie er es vermeiden würde, am Set in den "Autopiloten" zu fallen.

Klingt doch eigentlich alles ziemlich harmlos. Dem Schauspieler scheinen die Fragen allerdings ganz und gar nicht gepasst zu haben. Angeblich könne man "negative Rückschlüsse" daraus ziehen. Auf die Frage von Brockes, worauf er sich dabei beziehe, entgegnete er nur:

Alles, von Anfang bis Ende und ich mache das nicht. Ich mache das nicht, Schätzchen.

Brockes: "Sie sind sehr herablassend"

Dieser unerwartete Gesprächsverlauf hätte wohl selbst den erfahrensten Journalisten aus der Ruhe gebracht. So auch Brockes, die für einen Moment die Selbstkontrolle verlor. "Ich finde, Sie sind sehr herablassend", so die Journalistin zu der Hollywood-Legende.