"Smallville"-Star Allison Mack: Auf Frauenfang für eine Sekte

Serienstar bekennt sich vor Gericht schuldig

Allison Mack, 36, muss sich wegen Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung und Zwangsarbeit vor Gericht verantworten. Die "Smallville"-Schauspielerin hat nun gestanden und ihr Karriereende für alles verantwortlich gemacht.

Allison Mack lockte Frauen in die Sexfalle

Es ist die Horror-Story aus Hollywood: Allison Mack hat Frauen als Sex-Sklavinnen für eine Sekte angeworben. Um ihre Opfer zu ködern, benutze die "Smallville"-Schauspielerin Sätze wie diesen:

Hey du! Ich bin eine Schauspielerin und Teil einer unglaublichen Frauenbewegung, von der ich glaube, dass sie dir gefallen könnte! 

Die Blondine kontaktierte ganz bewusst sensibel und verletzlich wirkende Frauen, gab sich vor ihren Opfern als Leiterin einer Selbsthilfegruppe aus und versprach ihnen ein besseres Leben.

 

 

 

Auch Kelly Clarkson und Emma Watson wollte sie rekrutieren

Doch anstatt Hilfe erlebten die Frauen in der "Nxivm"-Gruppe den blanken Horror, wie Opfer Sarah Edmondson schilderte:

Wir wurden wie Sklaven behandelt. Bevor uns die Brandzeichen zugefügt wurden, mussten wir in einem Raum mit Kerzen stehen und sagen: 'Master, bitte brandmarken Sie mich, es wäre mir eine Ehre'

Immer wieder seien die Frauen, darunter auch ein zwölfjähriges Mädchen, von dem Sekten-Guru Keith Raniere vergewaltigt worden.  

Die Wahl-New Yorkerin soll auch versucht haben, Sängerin Kelly Clarkson und "Harry Potter"-Star Emma Watson zu der Sekte zu locken.

 

 

"Smallville"-Star weint bittere Tränen vor Gericht

Neben Allison Mack wird gegen Keith Raniere und vier weitere Mitglieder von "Nxivm" ermittelt. Die Schauspielerin wurde wegen Sexhandels und anderer Machenschaften angeklagt. Ihr drohen bis zu 40 Jahre Haft. Vor dem New Yorker Bundesgericht hat sich die 36-Jährige nun schuldig bekannt. Sie gab an unter Tränen an, selbst in die Fänge der Sekte geraten zu sein, weil sie nach dem Ende von "Smallville" im Jahr 2011 den Sinn ihres Lebens verloren hätte. 

Ich muss die volle Verantwortung für mein Handeln übernehmen (...). Ich bedaure meine Rolle in diesem Fall sehr. Es tut mir für meine Familie leid, und ich bedaure, gute Menschen durch meine fehlgeleitete Anhaftung an die Lehren von Keith Raniere verletzt zu haben,

erklärte die in Schleswig-Holstein geborene Tochter eines Tenors. Das Urteil wird am 11. September 2019 erwartet. 

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