Sophia Thomalla: Hat sie Angst vor Erdogan?

"Ich glaube, ich muss besser die Fresse halten"

Für seine große Liebe Loris Karius, 25, ist das Model in die Türkei gezogen. Im "IN"-Talk verrät Sophia Thomalla, 29, exklusiv, wie ihr neues Leben aussieht - und was sie von Staatschef Erdogan hält ...

Sophia Thomalla: Für die Liebe zog sie in die Türkei

"Die Türkei ist wunderschön, tolle Restaurants, nette Menschen", schwärmt Sophia Thomalla von ihrer neuen Wahl-Heimat. Erst wenige Monate ist sie mit ihrem neuen Freund, Fußballer Loris Karius, liiert - jetzt zog sie für ihn nach Istanbul.

Ich arbeite so viel, dass ich ständig in Deutschland bin. Aber mein Hauptlebensmittelpunkt gerade ist die Türkei,

erklärt Sophia im Gespräch mit "IN". Doch schon jetzt hat die Blondine offenbar erste Zweifel an ihrer Heimat! "Die Restaurant-Kultur finde ich in Istanbul wesentlich besser. Die Pressearbeit im der Türkei finde ich wesentlich schlimmer. Da gibt es so was wie Zitatrecht gar nicht. In Deutschland sind wir so verwöhnt, was Rechte angeht, die uns zustehen. Zitatrecht, Persönlichkeitsrecht. Solche Sachen kennen die Türken gar nicht", verrät sie im "IN"-Talk.

 

 

"Ich glaube, ich muss besser die Fresse halten"

In der Vergangenheit kritisierte Sophia schon häufiger öffentlich den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan, 69. Als Ex-Nationalspieler Mesut Özil, 30, sich mit ihm fotografieren ließ, schrieb Sophia auf Twitter: "Die Rassismus-Karte zu ziehen, wenn man Fotos mit einem Diktator macht, dessen Werte weder für die Deutschen, noch für das Heimatland der Eltern stehen, der ist entweder am schlechtesten beraten oder einfach nur stockenblöde."

Aussagen, die sie in der Türkei wohl nicht mehr treffen sollte. Im Interview gibt sich Sophia deshalb ungewohnt kleinlaut:

Ich glaube, in dem Moment, wo ich da wohne, muss ich aufpassen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Klingt fast, als hätte die Blondine Angst vor dem türkischen Staatschef! Immerhin: Ihre Werte werden sich mit dem Umzug nicht ändern. "Also meine politische Meinung, die ich gegenüber der Regierung der Türkei habe, hat sich nach wie vor nicht geändert", stellt sie klar. "Aber ich glaube, in meiner Position muss ich besser die Fresse halten. Klar sagt man dann: Toll, die ist so mutig. Aber davon habe ich nichts, wenn ich dann da stehe. Was weiß ich, was dann passiert, keine Ahnung."

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sophia Thomalla über ihre neue Wahlheimat

Trotzdem fühlt sich die 29-Jährige in Istanbul wohl!

Mit den großen Metropolen das Leben in einem ganzen Land zu vergleichen, geht nicht. In Berlin wohnt ja auch nicht der deutsche Ottonormalverbraucher. Von daher kann ich vor Ort die politische Lage und Einschätzung der Türkei nicht einschätzen oder wahrnehmen.

Aktuell erlebe sie nur die schönen Seiten ihrer neuen Heimat "In Istanbul habe ich mich gut eingelebt. Es ist eine sehr moderne Stadt. Und sehr groß, viel zu groß für mich. 18 Millionen Einwohner. Um Gottes Willen, und ich dachte immer schon, Berlin ist so groß. Und man steht dort viel im Stau. Die Lebenszeit, die ich dort im Auto gesessen habe, hätte ich gerne zurück", scherzt sie.

Für ein Jahr hat die Moderatorin eine Aufenthaltsgenehmigung - danach wird sich zeigen, wo die Reise für das glückliche Pärchen hingeht. Ab Sommer will sie auch Türkisch lernen.

Ich bin jetzt quasi Halbtürkin,

erklärt Sophia - und ist damit offenbar trotz Erdogan sehr happy!

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