Sophia Thomalla: „Ich beiße nicht. Aber ich sage, was ich denke“

Im Interview mit OK! gibt die Schauspielerin ihre Schwächen zu

Unter dem Motto „Bleib schön du selbst“ präsentiert Schauspielerin Sophia Thomalla, 26, Mode und Kosmetik von Lidl, mit der sie ihrem Stil treu bleibt. Und sie ist Teil der Aktion #unverbesserlichich, bei der Frauen sagen, was sie denken. Gemeinsam mit Youtuberinnen und Bloggerinnen postet Sophia Thomalla das, was sie für wirklich wichtig hält: sie selbst zu sein. OK! sprach mit ihr über Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit und Kritik.

Sind Sie wirklich unverbesserlich oder gibt es doch etwas, das Sie an sich ändern möchten?

„Oh, das wäre was… Mein Manager würde durchdrehen, wenn ich mich nicht ändern könnte! (lacht) Nein, ich bin doch erst 26 Jahre alt. Ich kann und will auch nicht alles wissen und immer richtig machen. Und ich lerne gerne dazu. Immer wieder etwas Neues ausprobieren – das macht mir unfassbar viel Spaß. Alles, was ich machen kann, ist doch ich selbst zu sein – wer auch immer das sein mag.“ (lacht) 

Wie gehen Sie mit Kritik um? 

„Es gibt zwei Arten von Kritik: Zum einen die beleidigende, destruktive – wie ich sie gerade in der 2. Auflage von „hart aber fair“ erfahren habe. Angesichts von so viel Arroganz schlucke ich zwar erst einmal, lächele dann aber und antworte, dass auch „doofe Frauen wie ich“ ein Recht auf Meinungsäußerung haben. Das funktioniert immer. Zum anderen gibt es die konstruktive Kritik von mir nahestehenden Menschen. Da höre ich zu – und muss auch manchmal schlucken, denn zimperlich sind die nicht. (lacht) Aber ich denke über ihre Worte intensiv nach. Denn ich weiß: Sie wollen mir helfen und mich voranbringen. Mit Wutausbrüchen reagiere ich nie auf Kritik. Dafür ist mir die Zeit zu schade.“

Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie mutig sind Sie?

„Nun, ich bin schon mit dem Red Bull Fighter im Sturzflug den Hudson River runtergerast – das war mega. Außerdem: Ich sage meine Meinung, auch wenn es dafür immer mal wieder Kritik hagelt. Ich bin also schon recht mutig. Aber: Ich springe auf den nächsten Schrank, sobald ich eine Spinne sehe ... Mut ist relativ, oder? 

Auch starke Frauen dürfen manchmal schwach werden – was macht Sie schwach?

„Wenn mich mein Hund so komisch von unten anschaut – dann bekommt er garantiert das Filetstück von meinem Teller. Da kann ich nicht anders. (lacht)

Eine starke Frau braucht einen starken Mann – kann es Ihr Partner mit Ihnen aufnehmen?

„Wenn er das nicht könnte, wären wir nicht zusammen. Oder haben Sie ihn da anders eingeschätzt?“