Stefanie Giesinger: “Ich hatte Depressionen“

Das Model spricht offen über ihre schwerste Zeit

Stefanie Giesinger, 22, äußerte sich vor Kurzem zum Thema Bodyshaming im Internet. Dass das Thema dem Model besonders nah geht, hat auch einen traurigen Grund ... 

Wegen zu kleinen Brüsten: Stefanie Giesinger wird angefeindet 

Stefanie Giesinger lebt die Träume vieler jungen Mädchen. Als erfolgreiches Model reist sie durch die ganze Welt, trägt Designersachen und profitiert nebenbei noch von den Vorzügen eines Influencers. Doch was viele bis vor Kurzem nicht wussten: Die 22-Jährige wird im Internet übel von Hatern für ihren Körper angefeindet – und das wegen ihren zu kleinen Brüsten. 

Kein Wunder, dass einem irgendwann der Kragen platzt. So auch Stefanie vor wenigen Tagen. Via Instagram richtete sie sich an ihre Fans: "Eigentlich will ich Hatern keine Plattform geben, aber es hat mich dieses Mal einfach zu doll genervt", sagt sie.

Ich glaube, ganz viele Frauen haben damit zu kämpfen, dass sie sich wegen kleiner Brüste nicht weiblich genug fühlen. Deshalb wollte ich mal ganz öffentlich sagen, dass keiner über irgendeinen Körper was Negatives sagen darf.

 

 

 

Aus diesem Grund litt sie unter Depressionen 

Das Thema “Bodyshaming“ geht ihr besonders nah - und das hat einen Grund. "Ich hatte Depressionen", verrät die GNTM-Gewinnerin von 2014 jetzt im “Stylebook“-Interview. 

Kartagener-Syndrom, auch Malrotation genannt, heißt die Krankheit, an der Stefanie  leidet. Seit ihrer Geburt hat sie mit verdrehten Organen sowie Darmverschlingungen zu kämpfen und musste sich im vergangenen Jahr einer schweren Operation unterziehen. Seitdem hat sie eine große Narbe auf dem Bauch. Doch das Model fühlt sich dadurch nicht eingeschränkt - ganz im Gegenteil. Stolz präsentiert sie auf Instagram ihren Körper und steht zu ihrer Narbe. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Doch nicht immer war die 22-Jährige so lebensfroh, wie man sie heute kennt. 

 Nach meiner OP hatte ich eine Phase, in der ich das Haus nicht verlassen konnte, weil ich mich zu schwach gefühlt habe – da war ich echt richtig schlecht drauf. Ich würde sogar sagen, dass ich da Depressionen hatte!

Im Interview verrät sie weiter: "Ich habe gelernt, mit positiven Affirmationen dagegen anzuarbeiten. Ich stell mich dann vor den Spiegel und sage zu mir selbst Sachen wie: ‘Du bist stark, du bist schön, du bist viel wert.‘ Das hilft mir wirklich sehr!"

Sport gegen schlechte Laune

Darüber scheint sie mittlerweile zwar hinweg zu sein, schlechte Tage habe sie aber immer mal wieder, wie sie zugibt: “Ich wache allgemein oft auf und fühle mich total schlapp und unwohl in meinem Körper“. Auch Sport hilft ihr dabei, “schlechte Tage“ besser zu überstehen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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