Susan Sideropoulos: Traurige Beichte

"Ich habe den Tod meiner Mutter verdrängt"

11.09.2020 20:45 Uhr

Susan Sideropoulos, 39, sieht man meist mit strahlendem Lächeln. Doch die ehemalige GZSZ-Schauspielerin hatte es nicht immer leicht. Jetzt spricht sie so offen wie nie über den frühen Tod ihrer Mutter Edna. 

So erfuhr sie von der Krankheit ihrer Mutter

Das bekannte GZSZ-Gesicht hatte leider keine einfache Kindheit. Mit sechs Jahren erfuhr die Schauspielerin inmitten des Griechenlandurlaubes von ihrer Mutter Edna, dass jene an Krebs erkrankt sei. Damals habe die 36-jährige ihre Perücke vor ihrer Tochter abgenommen und mit ihr über die Krankheit gesprochen. Nach einem 10-jährigen harten Kampf gegen den Krebs erlag ihre Mutter der Erkrankung.

 

 

"Viel verdrängt"

Für Susan war der Tod ihrer Mutter ein schwerer Verlust, über den sie lange nicht sprechen konnte. Im Gespräch mit der "Bild" offenbarte die Schauspielerin, wie sie mit der Situation umgegangen ist:

Ich habe damals viel verdrängt. Wie Teenager eben sind. Ich habe mich nicht aktiv damit auseinandergesetzt. Nach ihrem Tod habe ich mich einfach auf Teufel komm raus abgelenkt.

Damals war die gebürtige Hamburgerin noch nicht bereit, sich mit diesem Verlust auseinanderzusetzen und brach auch eine Therapie nach bereits drei Sitzungen ab. Wer stets an ihrer Seite stand und ihr Halt gab: ihr Vater Pierro und ihr Freund und heutiger Ehemann Jakob Shtizberg. 

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Endlich Kraft darüber zu sprechen

Lange hat es gedauert, bis die TV-Beauty offen über ihren Verlust reden konnte. Heute ist sie selbst Mutter von zwei kleinen Jungen. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Die Zeit mit ihrer Mutter wird die Schauspielerin immer in Ehren behalten und ist ihr sehr dankbar, dass sie trotz des Schicksalsschlages relativ normal aufwachsen konnte. 

Ich finde es heute noch bewundernswert, wo ich selber Kinder habe, wie meine Mutter mich beschützt hat. Ich bin ihr für meine fast unbeschwerte Kindheit sehr dankbar.

Heute macht die zweifache Mutter Erkrankten und ihren Familien Mut, dass trotz der Erkrankung eine schöne Kindheit möglich sein kann. Als Botschafterin der Initiative "Yeswecan!cer" macht sie sich für Erkrankte und Angehörige stark. 

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