Taylor Swift: Rassismus-Vorwürfe wegen Musikvideo "Wildest Dreams"

Kritiker werfen Sängerin vor Kolonialismus in Afrika zu verherrlichen

Taylor Swift ist gerade auf dem Zenit ihrer Karriere, doch jetzt sieht sie sich schweren Vorwürfen ausgesetzt.  Grund: Kritiker sehen in ihrem Video Auch 

Wird ihr neuestes Musikvideo "Wildest Dreams" zum Alptraum für Taylor Swift, 25? Der Sängerin, die karrieretechnisch gerade ihren absoluten Höhenflug erlebt, weht nun ein eisiger Wind entgegen. Kritiker werfen der Freundin von Star-DJ Calvin Harris, 31, vor, mit ihrem neuesten Clip rassistische Inhalte darzustellen. 

Taylor Swift rassistisch?

In ihrem neuesten Musikvideo "Wildest Dreams", das gerade bei den VMAs Premiere feierte, ist Taylor Swift als amerikanische Diva in einem wallenden gelben Kleid in der Steppe Afrikas zu sehen.

An ihrer Seite spielt der aufstrebende Frauenschwarm Scott Eastwood ihren Liebhaber, der ihr sehr nahe kommt. Die Szenerie soll in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts spielen, als afrikanische Länder wie beispielsweise Botswana noch britische Kolonien waren.

Es dauerte nicht lange und Kritiker wie der amerikanische Radiosender "NPR" warfen der Musikerin vor, von einem "sehr weißen Afrika" zu träumen, da in dem Video kein einziger Schwarzer zu sehen ist. Stattdessen handele es sich um eine "glamouröse Version weißer Kolonial-Fantasien von Afrika". Eine realistische Darstellung des Kontinents zu jener Zeit sei dies allerdings nicht.

Regisseur bezieht Stellung zu Vorwürfen

Während sich Swift zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert hat, verteidigte sich nun der Regisseur des Videos, Joseph Kahn, der sich selber als Amerikaner mit asiatischen Wurzeln bezeichnet. Er gab in einem von Taylors Publizist veröffentlichten Statement zu bedenken, dass dieses Video die Romanze einer Schauspielerin zu einem Kollegen an einem Filmset zu den goldenen Zeiten des Hollywood-Geschäfts darstelle - eine Hommage an Elizabeth Taylor und Richard Burton. Schließlich sei es

kein Video über Kolonialismus, sondern eine Liebesgeschichte, die am Set einer Filmcrew 1950 in Afrika spielt.

Daher wäre es historisch nicht korrekt gewesen, mehr Afrikaner zu zeigen. Die Sängerin versprach, die Einnahmen des Videos an afrikanische Parks zu spenden.

 

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild machen: