Tierquälerei-Vorwürfe gegen Dschungelshow: Echse bei Dschungelprüfung gestorben?

Starb eine Echse bei einer Dschungelprüfung?

Das Dschungelcamp ohne wilde Tiere? Kaum vorstellbar! Kakerlaken, Spinnen, Schlangen und Co. sind seit Jahren fester Bestandteil des Formats. Doch bei der diesjährigen Dschungelshow soll es jetzt zu einem dramatischen Vorfall gekommen sein …

PETA erhebt schwere Vorwürfe gegen die Dschungelshow

Das Dschungelcamp erfreut sich jährlich großer Beliebtheit. Einer der Hauptgründe dürften die oftmals fiesen Dschungelprüfungen sein, in denen sich die mehr oder weniger bekannten Promi-Kandidaten täglich beweisen müssen. Was dabei für viele nicht fehlen darf: Allerlei lebende Tiere, wie Schlangen, Kakerlaken, Echsen, Spinnen oder Skorpione.

Das ruft aber auch immer wieder Tierschützer auf den Plan: In der Vergangenheit musste sich RTL oftmals dem Vorwurf der Tierquälerei stellen. Nachdem Dschungelkönigin Evelyn Burdecki in ihrer Finalprüfung damals beispielsweise eine lebende Spinne essen musste, war der anschließende Aufschrei riesig. Der Sender reagierte prompt und verbannte lebende Tiere aus künftigen Essensprüfungen.

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Starb während der Dschungelprüfung ein Tier?

Dass offenbar dennoch Tiere zu schaden kommen, will die Tierschutzorganisation PETA jetzt aufgedeckt haben. Laut Angaben der Tierrechtler sei es nämlich im diesjährigen Ersatzformat "Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow" zu einem traurigen Zwischenfall gekommen.

Während der ersten Dschungelprüfung, in der Zoe Saip, Mike Heiter und Frank Fussbroich mit einigen Tieren in einem Wassertank gesperrt wurden, soll eine Echse gestorben sein:

Seit über 14 Jahren werden exotische Tiere in der Sendung als Ekelfaktor missbraucht, gequält und ihr Tod missbilligend in Kauf genommen. Nun ist bei der ersten Sendung der neuen Dschungelshow eine Echse während einer Dschungelprüfung offensichtlich qualvoll gestorben,

schildert PETA den Vorfall bei Facebook.

 

 

"ITV und RTL sollten sich schämen"

Laut der Tierschutzorganisation seien die Tiere, die neben den Kandidaten im Wassertank waren, sichtlich gestresst gewesen und hätten verzweifelt versucht, aus dem Wasser zu kommen, was eine Echse, eine Grüne Wasserarme, am Ende das Leben kostete: "Im Tank von Zoe Saip war das Tier mit dem Bauch nach oben regungslos zu sehen." In einem öffentlichen Statement hagelte es weitere, scharfe Kritik für RTL:

Reptilien, insbesondere Grüne Wasseragamen, sind äußerst stressanfällig und brauchen absolute Ruhe. Den Transport, die ungewohnte Studio-Atmosphäre und vor allem die Situation im engen Wassertank mit der panisch-zappelnden Zoe Saip hat das Tier nicht überlebt. ITV und RTL sollten sich schämen, Tiere für die TV-Show sterben zu lassen. Wir fordern die Verantwortlichen auf, die Verwendung lebender Tiere sofort zu beenden.

Gegenüber "Bunte.de" nahm der Sender bereits Stellung und erklärte, dass an den Vorwürfen von PETA nichts dran sei: "Kein Tier ist während der Dreharbeiten zu Schaden gekommen. Alle Tiere sind wohlauf. Das Tierwohl steht bei dieser Produktion absolut im Vordergrund. Die Tiere sind über Wochen auf die Prüfungen und Kontakt mit Menschen vorbereitet worden. Von Tierquälerei kann daher in diesem Zusammenhang keine Rede sein. (…) Bei jedem Dreh sind mehrere Tiertrainer anwesend. Diese würden sofort eingreifen, sollte ein Tier gefährdet werden."

"Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow" läuft täglich um 22:15 Uhr bei RTL und jederzeit im TVNOW-Livestream.