Vergewaltigungs-Vorwürfe: Cristiano Ronaldo weist alle Anschuldigungen zurück

Wie "Der Spiegel" berichtet, soll sich der Vorfall 2009 in Las Vegas ereignet haben

Das Saubermann-Image von Cristiano Ronaldo könnte jetzt tiefe Risse bekommen. Wie "Der Spiegel" exklusiv herausgefunden haben will, soll der Fußball-Profi 2010 in Las Vegas eine Frau vergewaltigt haben. Das Nachrichtenmagazin berichtet, dass der 32-Jährige der jungen Frau, dessen Identität das Nachrichtenmagazin kennen will, umgerechnet knapp 350.000 Euro Schweigegeld gezahlt haben soll. Nun äußerte sich auch der Anwalt von CR7 zu den Vergewaltigungs-Vorwürfen.

Schwere Vorwürfe gegen Cristiano Ronaldo

In den letzten Jahren musste Cristiano Ronaldo schon so manch eine Negativ-Schlagzeile über sich ergehen lassen, doch die neuesten Anschuldigungen könnten kaum schockierender sein: Wie "Der Spiegel" unter Berufung auf die Enthüllungsplattform "Football Leaks" exklusiv herausgefunden haben will, soll der 32-Jährige im Jahr 2009 in einem Hotelzimmer in Las Vegas eine junge Frau vergewaltigt haben.

"Der Spiegel" berichtet von Vergewaltigung

Nur ein halbes Jahr später, im Januar 2010, soll es eine außergerichtliche Einigung zwischen dem Real Madrid-Spieler und der Anklägerin, dessen Identität das Nachrichtenmagazin kennen will, gegeben haben. Cristiano Ronaldo soll damals 375.000 Dollar (umgerechnet 353.000 Euro) Schweigegeld an die junge Frau, die damals Mitte zwanzig gewesen sein soll, gezahlt haben.

Die Anklägerin soll sich damit einverstanden erklärt haben, über die angebliche Vergewaltigung zu schweigen und alle Tatvorwürfe fallen zu lassen.Lediglich einen Brief soll sie junge Frau dem Fußball-Profi geschrieben haben. Auf insgesamt sechs Seiten soll sie detailliert geschildert haben, wie die Vergewaltigung in dem Hotelzimmer abgelaufen sein soll und was der Fußballer ihr damit angetan habe. Auch der Brief soll dem "Spiegel" laut eigenen Angaben vorliegen.

CR7 weist alle Anschuldigungen von sich

Ronaldos Anwalt Johannes Kreile reagierte gegenüber dem Nachrichtenmagazin auf die Vorwürfe und wies alle Anschuldigungen zurück:

Die Anschuldigungen, die Ihre Fragen nahelegen, sind aufs Schärfste als unzutreffend zurückzuweisen.

Außerdem kündigte er an, dass Cristiano Ronaldo "gegen jede unwahre Tatsachenbehauptung sowie gegen jede Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte vorgehen werde".

Schon im Jahr 2005 wurde Cristiano Ronaldo mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert. Damals hatten zwei Frauen den Fußball-Profi beschuldigt, sie in einem Hotel in London vergewaltigt zu haben, doch nach wenigen Tagen erwiesen sich die Anschuldigungen als unhaltbar. Die Ermittlungen wurden eingestellt.