Wegen Coming-Out seiner Mama: Jay Z bricht in Tränen aus

"Ich habe geweint, weil ich mich so gefreut habe"

Was für eine rührende Geschichte! Jay Z, 48, gehört zu den berühmtesten Rappern der Welt. Dass der Ausnahmekünstler auch eine gefühlvolle Seite hat, wissen nur wenige Fans. In einem Interview offenbarte der Ehemann von Popsängerin Beyoncé, 36, jetzt, dass sich seine Mutter Gloria Carter nach vielen Jahren endlich als lesbisch geoutet und Jay Z damit zu Tränen gerührt hatte.

Jay Z: Geweint vor Freude

Im Juni vergangenen Jahres habe Jay Z's Mutter ihrem Sohn zum allerersten Mal gesagt, dass sie glaubt, eine Frau zu lieben. Das erzählte der Musiker jetzt in einem Interview mit Moderator David Letterman in der Netflix-Sendung "My Next Guest Needs No Introduction":

Ich habe geweint, weil ich mich so gefreut habe, dass sie jetzt befreit ist!

Nach Jahren der Unsicherheit habe sich Gloria endlich ihren engsten Vertrauten geöffnet und sich vor ihren Sohn gesetzt und gesagt: "Ich glaube, ich habe mich in jemanden verliebt. In eine Frau." Jay Z soll gemerkt haben, dass seine Mama unsicher gewesen sei. Doch der Rapper habe sich nur für seine Mum gefreut, ihr den Rücken gestärkt und sei in Tränen ausgebrochen.

Trotz des späten Coming-Outs habe Jay Z aber wohl schon immer gewusst, dass seine geliebte Mama lesbisch sei:

Ich wusste es. Aber das war das erste Mal, dass wir dieses Gespräch geführt haben. Stellen Sie sich vor: Meine Mutter hat lange Zeit ein Leben gelebt, das nicht ihres war. Sie hat vorgegeben, jemand zu sein, der sie nicht ist. Und das nur, um mich und meine Geschwister zu schützen,

erzählte der 48-Jährige im Interview weiter.

Jay Z schrieb Song für seine Mama

Das intime Gespräch mit seiner Mutter habe den Familienpapa dazu bewegt, direkt einen Tag später einen emotionalen Song für seine Mama zu schreiben. Im Hit "Smile" seines aktuellen Albums "4:44" arbeitet er den für ihn so bewegenden Moment noch mal auf:

Mama hatte vier Kinder, obwohl sie lesbisch ist…

heißt es in dem Song.

In dem Lied macht Jay Z deutlich, dass es ihm egal sei, mit wem seine Mutter eine Beziehung führe – Hauptsache sie sei happy! Zu Beginn soll Gloria Medienberichten zufolge allerdings nicht erfreut darüber gewesen sein, dass ihr Sohn eine Platte über sie machen wolle. Zum Schluss wirkte sie dann aber sogar selbst bei der Entstehung des Titels mit. 

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