Wegen Frage zu Missbrauchs-Vorwürfen: Interview mit R. Kelly endet im Desaster

Der Musiker verließ sogar das Studio

Weil ihm die Fragen nicht passten, brach Sänger R. Kelly ein Interview ab. Der Musiker verließ sogar wütend das Studio. Die Journalistin konfrontierte ihn mit den Missbrauchs-Vorwürfen von 2008.

Dass der ein oder andere Star ein ziemlich schwieriger Interview-Partner sein kann, das wissen die meisten Journalisten. Doch was Caroline Moderressy-Tehrani von der "Huffington Post" nun passiert ist, erleben wohl auch erfahrene Journalisten selten: "I Believe I Can Fly"-Sänger R. Kelly, 48, brach ein Live-Interview mit der Moderatorin ab und verließ sogar das Studio. Eigentlich sollte es um Kellys neues Album "The Buffet" gehen, doch als ihn die hübsche Brünette auf die enttäuschenden Verkaufszahlen seines letzten Albums ansprach, nahm das Interview eine desaströse Wendung.

Missbrauchs-Vorwürfe

Vor einigen Jahren machte Sänger R. Kelly Schlagzeilen, weil er sich vor Gericht wegen des Vorwurfs der Kinderpornografie verantworten musste. Der Sänger soll Sex mit einer Minderjährigen gehabt und sogar ein Video davon gedreht haben. 2008 wurde der US-Amerikaner allerdings von allen Anklagepunkten freigesprochen und damit von einer Jury für unschuldig befunden. Trotzdem wird der Musiker offenbar noch oft mit dem Skandal in Verbindung gebracht.

Im Interview mit der Moderatorin Caroline Modarressy-Tehrani schien der 48-Jährige allerdings wenig Lust auf die Konfrontation mit dem Thema zu haben. Als die hübsche Brünette den Künstler auf die schlechten Verkaufszahlen seines letzten Albums "Black Panties" und einen möglichen Zusammenhang zu den Missbrauchs-Vorwürfen ansprach, reagierte der Künstler ziemlich gereizt:

Ich bin nicht hierher gekommen, um mich verhören zu lassen. Ich kenne den Unterschied zwischen einer positiven und einer negativen Frage, also wenn ich denke, dass die nächste Frage negativ und respektlos ist, dann werde ich gehen!

"Das ist ein Verhör"

Es wirkt so, als habe das Interview von Anfang an unter keinem besonders guten Stern gestanden. Der Versuch der Moderatorin, die Lage wieder in den Griff zu bekommen, indem sie das Thema wechselte, war offenbar zu viel für den Musiker: "Ich verhöre Sie nicht. Ich denke, dass es an meinem Akzent liegt", scherzte die sympathische Moderatorin selbstbewusst, doch der "Grammy"-Preisträger zeigte sich wenig beeindruckt und stichelte lieber weiter gegen Caroline:

Weißt du überhaupt, was ein Verhör ist? Das hier ist ein Verhör! Es geht nicht um mich oder meine Musik. Es ist ein Versuch mich auszufragen und das ist respektlos. Wenn du nicht denkst, dass es so ist, dann zweifle ich wirklich an deiner Intelligenz!

Das hat gesessen. Sichtlich verunsichert versuchte Caroline dem Musiker eine weitere Frage zu stellen, doch dieser ließ die Moderatorin kaum zu Wort kommen, sondern nutzte die Gelegenheit, um mit einer respektlosen Frage weiter gegen die hübsche Moderatorin zu sticheln:

Trinkst du? Bist du gerade betrunken? Es gibt keine Fragen mehr, weil dieses Interview jetzt vorbei ist,

schimpfte der "Ignition"-Interpret und verließ wütend das Studio.

Mit diesem Interview ist wohl mehr als deutlich geworden, dass R. Kelly kein einfacher Gesprächspartner ist. Diese Unterhaltung wird Caroline so schnell wohl nicht vergessen.

Seht HIER das ganze Interview.