"Wünschte, ich hätte mehr Zeit gehabt": Justin Bieber trauert um Paris-Opfer & Freund

Tod beim Konzert der Eagles of Death Metal: Thomas Ayad kam im Kugelhagel vom "Bataclan" ums Leben

Unmittelbar nach den Anschlägen von Paris ließ Justin Bieber auf der Bühne im Staples Center von Los Angeles seinen Tränen freien Lauf.  Damals wusste er noch nicht, dass auch ein Freund unter den Opfern ist.  Justin Bieber trauert um Thomas Ayad, schreibt: 

Vor diesem Hintergrund erhalten seine bitteren Tränen auf der Bühne nach den Anschlägen vom 13. November eine ganz neue Bedeutung: Justin Bieber, 21, trauert um einen Freund, der bei den Anschlägen von Paris sein Leben ließ.

Justin Bieber trauert um seinen Freund Thomas

Thomas Ayad, einer der leitenden Angestellten der "Universal Music Group", war unter den über 80 Opfern, die beim Eagles-of-Death-Metal-Konzert am Freitag, 13. November, starben. Der Sänger veröffentlichte auf seinem Twitter-Account einen Post, mit dem er seine tiefe Trauer und sein Beileid ausdrückte.

"Geht sicher, dass ihr die Leute wertschätzt, solange ihr sie noch habt"

Der 21-Jährige Musiker schrieb:

Ich muss immer noch an Paris und meinen Freund Thomas denken, den wir in der Tragödie verloren haben. Er war seit Jahren Teil unseres Teams und ich wünschte, ich hätte mehr Zeit gehabt, um ihm zu danken. Geht sicher, dass ihr die Leute wertschätzt, solange ihr sie noch habt. Danke Thomas, für alles, was du für mich getan hast. Du wurdest hochgeschätzt und wirst vermisst. Meine Gedanken und Gebete sind bei deiner Familie und deinen Freunden. #PrayForParis

Tod mit nur 34 Jahren

Der 34-Jährige war der internationale Produktmanager von "Mercury Records", einer Tochtergesellschaft der "Universal Music Group". Der junge Mann war unter den Zuschauern des Konzerts und wurde durch die abgefeuerten Schüsse getötet.

Insgesamt kamen bei der albtraumhaften Terrorserie in der französischen Hauptstadt mindestens 132 Menschen ums Leben, als sich an sechs Orten fast zeitgleich Attentäter in die Luft sprengten oder mit Maschinengewehren um sich schossen. Viele weitere sind schwer verletzt.

Betroffen war auch die deutsche Fußballnationalmannschaft, die am Freitagabend im Stade de France gegen Frankreich spielte. Trotz der Attentate wurde das heutige Länderspiel gegen die Niederlande nicht abgesagt - stattdessen wollen Mannschaft und Politik es als Zeichen gegen den Terrorismus verstanden wissen.

Seht hier ein Video zum Thema: