Heftiger Shitstorm! Mutter postet Foto von ihrem gepiercten Baby

Enedina Vance sorgt für große Empörung im Netz

Ein kleines Baby mit einem Piercing im Gesicht - dass DIESES Foto einen heftigen Shitstorm auslösen würde, war wohl zu erwarten. Doch es steckt mehr dahinter, als gedacht...

Mutter verpasst ihrem Baby ein Piercing

Bei dem Foto, das die Amerikanerin Enedina Vance vor ein paar Tagen auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte, klappt wohl jedem sofort ungläubig die Kinnlade runter. Denn darauf sieht man doch tatsächlich ihre kleine Tochter (6 Monate alt !!!) mit einem funkelnden Piercing im Gesicht. 

 

 

Und der dazugehörige Text macht es nicht besser:

Ich habe das Grübchen meiner Tochter piercen lassen. Es sieht unglaublich süß aus oder? Ich weiß, dass sie das lieben wird. Sie wird es mir danken, wenn sie älter ist und wenn es ihr doch nicht gefällt, kann sie es einfach wieder rausnehmen, kein Problem.

Enedina Vance: "Mein Baby, meine Entscheidung"

Es kann nicht schlimmer werden? Oh doch!

Ich bin die Mutter, sie ist mein Kind und ich tue, was ich will. Ich treffe alle Entscheidungen, bis sie 18 ist. Ich habe sie zur Welt gebracht, sie gehört mir! Ich brauche nicht die Erlaubnis von irgendjemandem. Ich finde, dass es besser und schöner ist und es gefällt mir, wenn ihr Grübchen gepierct ist. Das ist kein Missbrauch. Wenn es Missbrauch wäre, wäre es illegal, aber das ist es nicht. Mein Baby, meine Entscheidung. Urteilt nicht über meine Erziehung, wir ziehen alle unsere Kinder unterschiedlich groß, also geht dich das nichts an,

schrieb Enedina weiter. Kein Wunder, dass schon nach kurzer Zeit ein heftiger Shitstorm über die Facebook-Userin hereinbrach. 

DAS steckt wirklich hinter dem Foto

Doch was veranlasst eine Mutter zu so einem Schritt? Die Antwort dürfte nun viele im ersten Moment überraschen. Denn der Schnappschuss ist tatsächlich nur Fake - das Piercing im Nachhinein mit Photoshop in das Grübchen ihrer Tochter gebastelt. Und das aus einem guten Grund: denn Mutter Enedina möchte so auf die Rechte von Kindern aufmerksam machen. Gegenüber "Yahoo" erklärte sie ihre Motive:

Wenn es die Menschen so wütend macht, weil ich angeblich das Gesicht meines Babys gepierct habe, ohne dass es sein Einverständnis geben konnte, warum sind dann die Leute nicht genauso wütend, wenn es um das Piercen anderer Körperteile geht? Was ist bei den Ohren anders als bei dem Gesicht? 

Jeder Mensch solle demnach selbst entscheiden dürfen, was er mit seinem Körper machen will und was nicht. Auch Eltern stehe es nicht zu, ästhetische Eingriffe bei ihren Kindern durchführen zu lassen - selbst bei Ohrlöchern nicht. 

Genug Aufmerksamkeit dürfte Enedina mit diesem Post auf jeden Fall erreicht haben...

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