Hochhaus-Brand in London: Mutter wirft Kind aus dem 10. Stock!

Die Katastrophe forderte bereits mindestens sechs Todesopfer

Es ist die Schock-Nachricht des Tages: Seit Stunden brennt ein Hochhaus in der britischen Metropole London. Ab der zweiten Etage bahnen sich die Flammen bis ins oberste Stockwerk ihren Weg und haben schon das Leben von sechs Todesopfern gefordert. Inmitten des grauenhaften Szenarios ereignete sich jetzt auch noch ein tragisches Familien-Drama: Aus Angst vor dem Feuer warf eine Mutter ihr kleines Kind aus dem zehnten Stock in die Tiefe!

Eine der schlimmsten Brandkatastrophen seit Jahrzehnten

In meinen 29 Jahren bei der Feuerwehr habe ich noch nie etwas in dieser Größenordnung gesehen,

beschreibt Feuerwehrchefin Dany Cotton den Brand, der seit der letzten Nacht (auf Mittwoch, den 14. Juni) in einem Wohnhochhaus im Westen Londons tobt.

Schon jetzt sprechen Experten von einer der schlimmsten Brandkatastrophen seit Jahrzehnten in der britischen Hauptstadt. Noch immer sind 40 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz, 200 Feuerwehrleute kämpfen seit Stunden gegen die tödlichen Flammen. Sechs Tote wurden bereits bestätigt, rund 50 weitere Feuer-Opfer wurden in mehrere Krankenhäuser gebracht.

Eine verzweifelte Mutter greift zu drastischen Maßnahmen

Inmitten des Flammenmeers schockte jetzt eine Mutter mit ihrer verzweifelten Tat. Wie Augenzeugin Samira Lamrani gegenüber der Zeitung „Evening Standard“ berichtet, habe die Frau ihr Baby aus dem zehnten Stock geworfen, um es vor dem Feuer zu bewahren.

Die Frau deutete mit Gestiken an, dass sie ihr Kind aus dem Fenster werfen würde und ob es jemand fangen könnte,

so die Zeugin.

Der Glaube der Mutter, dass ihr Kind so überleben könnte, war in der allgegenwärtigen Panik wohl ein letzter Hoffnungsschimmer.

Tatsächlich nahm der Vorfall offenbar ein gutes Ende, denn ein Mann soll das Baby gefangen haben: "Ein Mann rannte nach vorne und schaffte es tatsächlich, das Kind zu fangen".

Bundesregierung in Berlin regierte "mit großer Bestürzung"

Über die Brandursache liegen noch immer keine Erkenntnisse vor.

Für alle Menschen, die noch in dem 24-stöckigen Gebäude Grenfell Tower in London um ihr Leben kämpfen, bleibt zu hoffen, dass die Flammen möglichst zeitnah unter Kontrolle gebracht werden können. Auch die Bundesregierung in Berlin reagierte "mit großer Bestürzung" auf den Brand.

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