Las Vegas Attentat: Er starb, um seine Freundin zu retten!

Jetzt berührt seine Musik Menschen aus aller Welt

Brennan Stewart, 30, verlor beim Attentat in Las Vegas sein Leben, um das seiner Freundin zu retten. Er gehört zu den 58 Opfern, die beim "Route 91 Harvest Festival" am vergangenen Sonntag erschossen wurden. Jetzt bewegt er mit seiner Musik Menschen auf der ganzen Welt … 

Las Vegas Massaker erschüttert die Welt

Stephen Paddock erschoss in Las Vegas 58 Menschen und verletzte 489. Sie alle waren Besucher des Musikfestivals Route 91 Harvest am weltbekannten Strip der Wüstenstadt. Es ist das schlimmste Schusswaffen-Massaker in der Geschichte der USA.

Eines der Opfer ist Brennan Stewart. Der 30-Jährige lebte für Country, machte selbst Musik und besuchte am 1. Oktober das Festival mit seiner Freundin Gia Lantuono. Als der Attentäter das Feuer eröffnete, soll er sich laut "Daily Mail" schützend über seine Freundin geworfen haben und versuchte offenbar auch andere in Sicherheit zu bringen.

Anders als seine Freundin überlebte er das Massaker nicht.

"You Should Be Here": Sein Facebook-Video geht viral

Brennan war nicht nur leidenschaftlicher Country-Musik-Fan, sondern teilte auch regelmäßig Videos von sich auf Facebook, in denen er Songs seiner liebsten Interpreten coverte und performte, darunter "A Little More Summertime" von Aldean oder Cole Swindells Hit "You Should Be Here" – zu deutsch "Du solltest hier sein". Letzteres teilten nun auch seine Freunde und Familie auf Facebook – mittlerweile wurde es tausendfach verbreitet.

 

 

Freundin startet Spendenaktion

Stewarts Familie veröffentlichte inzwischen ein Statement gegenüber dem "Las Vegas Review-Journal", in dem sie sagt, dass ihr Sohn Musik liebte und kaum eine Gelegenheit ausließ, an Country-Festivals teilzunehmen.

Brennan schloss schnell Freundschaften, wurde geliebt und wird unglaublich von Familie und Freunden vermisst werden, aber in unseren Gedanken wird er weiterleben,

lautet das Statement weiter. Seine Freundin rief außerdem eine Spendenaktion ins Leben. Das eingenommene Geld soll aufgrund seiner tiefen Leidenschaft zur Musik an eine lokale Jugendorganisation, die sich der Musik widmet, gehen. Das Ziel von 25.000 US-Dollar wurde in nur zwei Tagen übertroffen – bereits jetzt kam ein Betrag von über 28.000 US-Dollar zusammen.

Den Schmerz nimmt es seiner Familie zwar nicht, aber die Musik wird wohl immer ein wichtiger Teil im Leben seiner Angehörigen bleiben.

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