Maddie McCann: Eine Frau will sie erkannt haben

Jetzt äußert sich eine Zeugin mit neuen Hinweisen über das Verschwinden der damals Dreijährigen

Zehn Jahre nach dem Verschwinden der kleinen Madeleine McCann meldet sich auf einmal eine Zeugin zu Wort. Sie will das Mädchen in Marokko gesehen haben.

Es ist wie ein niemals endender Alptraum: Am 3. Mai 2007 verschwand die kleine Tochter (damals 3 Jahre) des britischen Ehepaares Kate und Gerry McCann während eines Urlaubs in Portugal. Seitdem ist das Schicksal des Mädchens immer noch unklar. Dennoch hat die Familie bis heute die Suche nach Maddie und die Hoffnung, dass sie noch am Leben sein könnte, nicht aufgegeben. 

„Können wir jetzt endlich Mami sehen?“

Ungefähr zehn Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens meldet sich plötzlich eine neue Zeugin zu Wort. Gegenüber der britischen Zeitung "Daily Star Online" behauptet sie, Maddie am 9. Mai 2007, sechs Tage nach ihrem Verschwinden, in Marrakesch, Marokko gesehen zu haben. Demnach waren sie und ihr Ehemann gerade an einer Tankstelle, als ihr ein kleines Mädchen in einem Pyjama auffiel. Sie war in Begleitung eines Mannes in den Dreißigern und sprach auf Englisch mit ihm. Die Worte waren herzzerreißend:

Können wir jetzt endlich Mami sehen?

Zeugin ahnte: „Irgendetwas stimmt da nicht.“

Der Mann war kein Marokkaner, doch er habe der Kleinen gar nicht ähnlich gesehen, was die Touristin misstrauisch machte.

Ich sagte meinem Mann noch, dass da irgendetwas nicht stimmt,

erzählt sie im Interview mit "Daily Star Online". Wieder zu Hause habe sie sich bei der Polizei gemeldet und bei der Nummer angerufen, die extra für Maddies Verschwinden eingerichtet wurde. Aber von der Polizei soll sich damals niemand mit ihr in Verbindung gesetzt haben, um ihre Zeugenaussage aufzunehmen. 

Dave Edgar befürchtet: "Maddie wird festgehalten ohne zu wissen, wer sie wirklich ist."

Weitere Zeugen wollen Maddie vor zehn Jahren in Marokko gesehen haben. Einer berichtet, er hätte die Vermisste in einem Hotel direkt neben der Tankstelle in Marrakesch erkannt. Auch in Zaio, einer Stadt im Norden Marokkos, wurde die Kleine später gesehen. 

Gibt es einen Hoffnungsschimmer am Horizont? Können diese Aussagen heute noch helfen, die mittlerweile Dreizehnjährige zu finden? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Der ehemalige Polizist Dave Edgar, der als privater Ermittler von der Familie McCann eingestellt wurde, erklärt, dass Zeugen mit größter Sorgfalt zu behandeln seien.

Bereits vor einigen Monaten sprach er die Vermutung aus, dass Maddie McCann in den vergangenen zehn Jahren auf einem isolierten Grundstück festgehalten wurde - ohne zu wissen, wer sie wirklich ist. Dieses konnte bisher jedoch leider, trotz all der Ermittlungen, nicht ausfindig gemacht werden. 

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