Rührend! Vater lässt sich OP-Narbe seines Sohnes als Tattoo stechen

Weil sich der achtjährige Gabriel Marshall "wie ein Monster" fühlte, wagte sein Dad einen großen Schritt

Josh Marshall ging mit seinem Sohn Gabriel durch eine schwere Zeit.  Für seinen Kleinen ließ er sich dessen Narbe als Tattoo nachempfinden.  Jetzt trägt Josh nicht nur dieselbe Narbe auf dem Kopf - sondern auch die schwere Last seines Sohnes. 

Im zarten Alter von sieben Jahren erhielt der kleine Gabriel Marshall die Schock-Diagnose: Hirntumor! Um gerettet zu werden, musste sich der junge US-Amerikaner einer schweren OP unterziehen - an die ihn heute eine große Narbe quer über seinem Schädel erinnert. Ein trauriges Souvenir, das dem kleinen Mann schwer zusetzte ... Doch sein Vater Josh hatte eine Idee!

"Er fühlte sich wie ein Monster"

Schwerste Stunden des Bangens und Hoffens liegen hinter Josh Marshall und seiner kleinen Familie. Im März 2015 war bei seinem Sohn ein Hirntumor diagnostiziert worden. Was folgte, war eine lebensrettende Operation, die wohl nicht nur seelische Narben hinterlassen hat, sondern auch körperliche. Ein großes, geschwungenes Mal ziert seither den Kopf des kleinen Gabriel.

Mein Sohn war sehr unsicher nach der Operation. Er fühlte sich wie ein Monster,

berichtet Josh Marshall ergriffen im Gespräch mit "ABC News". Also fasste sein Dad einen Plan: Er ließ sich Gabriels Narbe originalgetreu und exakt an derselben Stelle seines Kopfes tätowieren. "Wenn die Leute dich anstarren wollen, dann sollen sie uns beide anstarren", ließ Josh seinen kleinen Gabriel wissen.

Diese Geste von Josh Gabriell geht unter die Haut

Gesagt, getan - Josh zeigt stolz sein Tattoo auf seiner Facebook-Seite, das tatsächlich dem seines Sohnes zum Verwechseln ähnelt.

Eine rührende Geste, die dem Achtjährigen seine Unsicherheit nehmen konnte. Für ihn sind er und sein Papa jetzt Zwillinge. 

Nicht nur das Netz feiert Josh Marshalls beispiellose Unterstützung, auch bei einem Foto-Wettbewerb der Kinderkrebs-Stiftung "St. Baldrick's Foundation" machte der Amerikaner den ersten Platz. 55 Väter krebskranker Kinder hatten hierfür Bilder ihrer Glatzen eingereicht, um ihre Solidarität mit den tapferen Kids zu demonstrieren. 

Für Gabriel geht es laut "ABC News" derweil gesundheitlich bergauf - wenn auch der Tumor noch nicht vollständig entfernt werden konnte. 

Wir wünschen gute Besserung!