Tumor-Schock statt Baby-Glück

Siobhan McFarlane erhielt eine absolute Horror-Diagnose in der "Schwangerschaft"

Siobhan McFarlane freute sich so sehr auf die ersten Bilder ihres ungeborenen Kindes. Doch die Ärzte fanden kein schlagendes Herzchen, sondern einen wuchernden Tumor

Drei Monate bewahrten Siobhan (26) und Alexander McFarla­ ne (26) ihr süßes Geheimnis für sich. Das Ehepaar schwelgte in absoluter Vorfreude, seit der Schwan­gerschaftstest positiv ausfel. Endlich sollte ihr Sohn James (2) ein Geschwis­terchen bekommen. Die Schottin litt zwar unter starker Übelkeit, dachte sich aber nichts dabei, als sie zu dem Ultra­schalltermin ins Krankenhaus fuhr. Gleich, so dachten sie und ihr Ehe­ mann, würden sie das erste Mal ihr un­geborenes Kind sehen. Doch es kam ganz anders.

„Es tut mir leid. Ich kann kein Baby finden“, sagte die Ärztin

„Ich konnte das nicht verstehen. Ich hatte einen dicken Bauch, Hormonschwankungen, alles wie bei meiner ersten Schwangerschaft. Ich war überwältigt, mein Herz war gebrochen“, erinnert Siobhan sich. Und es kam noch schlimmer. Nachdem mehrere Tests durchgeführt wurden, stellten die Ärz­te eine niederschmetternde Diagnose. Die junge Frau hatte eine sogenann­te molare Schwangerschaft. Hierbei treten auch Symptome wie Übelkeit und Heißhunger auf, statt eines Ba­bys wächst jedoch ein bösartiger Zell­haufen heran.

Statt eines Babys, hatte Siobhan einen Tumor in ihrem Bauch

Wir haben stundenlang geheult. Es fühlte sich an, als ob ich ein Kind verloren hätte. Ich war mir doch so sicher und dann ist es ein Tumor. Ohne die Liebe meiner Familie wäre ich mit Sicherheit daran zerbrochen.

Diese Lie­be ließ sie kämpfen. Der Tumor wurde entfernt, dazu musste sie fünf Monate lang zur Chemotherapie: „Dann hieß es, ich sei jetzt wieder gesund. Ich be­ kam die Nachricht in derselben Woche, in welcher der Geburtstermin für unser Baby gewesen wäre. Es war eine gute Nachricht, aber ich war trotzdem trau­rig.“

Siobhan wird den Schock niemals vergessen, aber sie und Alexander lassen sich nicht entmutigen: „Unser Sohn wird noch ein Geschwisterchen bekommen