Vermisster HSV-Manager Timo Kraus: Bringt "Aktenzeichen XY" den Durchbruch?

Rudi Cerne: "Unglaublich, dass dieser Mann einfach so verschwindet - und niemand hat etwas gesehen"

Das Verschwinden des HSV-Merchandising-Chefs Timo Kraus ist weiterhin ein großes Rätsel. Seit fast genau einem Monat fehlt von dem 44 Jahre alten Familienvater jede Spur. Nun schaltet sich die ZDF-Kultsendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" ein: Können die ZDF-Zuschauer der Polizei zum Durchbruch verhelfen? 

Rudi Cerne: "Unglaublich, dass dieser Mann einfach so verschwindet - und niemand hat etwas gesehen"

Unglaublich, dass dieser Mann einfach so verschwindet. Eine handelnde Person von einem Fußball-Bundesligisten. Und niemand hat etwas gesehen,

zeigt sich "Aktenzeichen XY ... ungelöst"-Moderator Rudi Cerne im Gespräch mit "Focus Online" erschüttert.

Ungewöhnlicher Aufruf von Moderator Rudi Cerne

Am heutigen Mittwochabend, 8. Februar, könnte die ZDF-Sendung Bewegung in die Suche bringen, indem Millionen TV-Zuschauer um Mithilfe gebeten werden. Moderator Rudi Cerne ist dieser Vermisstenfall ein persönliches Anliegen und greift daher zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Statt eines Video-Beitrages wolle er ein Foto von Timo Kraus zeigen und „ein paar persönliche Worte dazu sagen“.

Normalerweise gebe es in der Sendung von der Polizei initiierte Fahndungen, berichtet "Mopo.de" – dass jemand anderes einen Fall vorstelle, komme nicht so oft vor. Cerne hätte bereits in der Sendung am 11. Januar auf den Fall Timo Kraus hinweisen wollen. Das sei damals allerdings noch zu früh gewesen.

Vermisster Timo Kraus: Meldet sich endlich der Taxifahrer?

Mit unserer Sendung erreichen wir eine ganz große Zahl von Zuschauern und können so möglicherweise einen neuen Impuls bei der Suche geben,

hofft der ZDF-Moderator. Cerne hat nicht nur Augenzeugen, sondern auch den Taxifahrer, der Kraus zuletzt gesehen haben könnte, im Blick. Der HSV-Manager war am 7. Januar nach einer Mitarbeiterfeier an den Hamburger Landungsbrücken in ein Taxi gestiegen, allerdings nie zuhause angekommen.

 

 

Eine großangelegte Suche der Polizei samt Tauchaktion brachte keinen Aufschluss. Die Polizei vermutet, dass der 44-Jährige bei Nebel und Eisglätte in die Elbe gefallen ist. Polizeihauptkommissar Jan Krüger sagte n-tv.de: "Alle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass er verunglückt ist. Wir haben keinerlei Anhaltspunkte für andere Varianten."

Der Vermisstenfall Timo Kraus im Video: