Natascha Ochsenknecht: Lebensverändernde Nahtoderfahrung

"Der schlimmste Tod ist für mich Ersticken"

Das Leben von Natascha Ochsenknecht, 55, wird immer wieder von Schicksalsschlägen geprägt. Die dreifache Mutter hat schon von einigen geliebten Menschen Abschied nehmen müssen, doch am stärksten wird ihr wohl ihre eigene Erfahrung mit dem Tod in Erinnerung bleiben.

Natascha Ochsenknecht: Beinah im Krankenhaus erstickt

Über Nahtoderfahrungen hört man die unterschiedlichsten Geschichten. Betroffene schildern die eigenartigsten Erlebnisse, während für Außenstehende das Ganze oftmals wie erfunden klingt. Eine, die dem Tod ebenfalls von der Schippe gesprungen sei, ist Natascha Ochsenknecht. Das Ex-Model spricht im Interview mit Moderator Nico Gutjahr über ihre persönliche Begegnung mit dem Tod.

Es wurde alles so leichter. Mein Körper wurde irgendwie so schwebend,

so die Dreifach-Mama in der "Webtalkshow". Nach ihrer zweiten Bauch-OP wäre Natascha beinah erstickt. Aufgrund einer Erkältung, die offenbar noch nicht komplett überwunden war, "hat sich ein Propfen in meine Lunge gesetzt", erklärt die Buchautorin. Um nicht die Narbe an ihrem Bauch aufzureißen, habe sie versucht, das Husten zu unterdrücken. Eine gefährliche Entscheidung, die ihr fast das Leben gekostet hat.

 

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Extreme Nahtoderfahrung: TV-Star sieht Engel vor sich

Ausgerechnet ein Deal zwischen der Wahl-Berlinerin und der Krankenschwester habe es nur schlimmer gemacht. Denn: Um nicht schon um 6 Uhr morgens geweckt zu werden, hatte Natascha das Abkommen, sie würde morgens klingeln, sobald sie aufgewacht sei, damit sie ihr Frühstück bekommen könne. Während sie also verzweifelt mehrfach auf die Klingel am Krankenbett gedrückt hat, habe die Pflegerin keinen Verdacht geschöpft. Besser spät als nie soll Minuten später endlich das Personal in Nataschas Zimmer gestürmt sein.

Ich habe alles so ganz entspannt mitbekommen. Irgendwann kam das so, dass da tatsächlich so vier Engel aufgetaucht sind,

erinnert sich der TV-Star. Die Engel beschreibt die Ex-Frau von Schauspieler Uwe Ochsenknecht wie aus einem Film: Mit menschlichen Gesichtern und in dünnen Kleidern gehüllt, seien sie an ihrem Bettende aufgetaucht. Dann sei eine Stimme in ihr laut geworden:

Du willst doch jetzt hier nicht aufgeben. Du wirst jetzt husten! Die Uhr tickt noch für dich.

Natascha habe sich gegen das Aufgeben entschieden und nach einem Hustenanfall schließlich einen "schwarzen Brocken" ausgespuckt.

Seitdem sei Natascha sehr sensibel, sobald sich jemand ihrem Hals nähere. Ein zu enger Schal, ein bloßes Verschlucken beim Essen oder Trinken sowie Umarmungen oder Berührungen am Nacken lassen ihr bis heute einen kalten Schauer über den Rücken laufen. "Der schlimmste Tod ist für mich Ersticken."

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"Wenn was vom Himmel fällt, dann fange ich das auf", scherzt die 55-Jährige über ihre bisherige Krankengeschichte. Natascha musste bereits mehrfach operiert werden. Neben der unheilbaren Immunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis hat die Blondine gegen einen Tumor in der Nase, eine Hirnhautentzündung, lebensgefährliche Gefäßverstopfung sowie mehrere Bauch-OPs kämpfen müssen. Die Powerfrau habe sich inzwischen mit ihrem Schicksal abgefunden.

Klar, fragst du dich: 'Warum ich immer?', aber letztendlich habe ich das dann auch für mich umgewandelt und gesagt: 'Alles klar, du kannst halt damit umgehen. Es ist scheiße, aber es ist jetzt so.'

Tapfere Worte der Löwenmama, die sich vor allem via Social Media immer wieder zu ernsten Themen zu Wort meldet und Aufmerksamkeit schaffen möchte. Aktuell setzt sich Natascha dafür ein, dass Kinderschänder härter bestraft werden sollen. Besonders tragisch: Ihr eigener Sohn Wilson wurde in seiner Kindheit von einem Freund der Familie missbraucht.

 

 

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