Prinz Charles: "Er hat sich nicht an den Deal gehalten"

Droht dem Thronfolger jetzt Ärger?

Prinz Charles, 72, steckt gerade in einem ziemlichen Schlamassel. Der Finanzskandal um seine Stiftung hat dem Ansehen des Thronfolgers schwer geschadet. Stimmen, die fordern, dass er nicht auf den Thron kommen sollte, werden immer lauter.

Prinz Charles: Gefährliche Anschuldigungen 

Prinz Charles kämpft um seinen Ruf. Nach den Vorwürfen, sein enger Vertrauter Michael Fawcett könnte Ehrentitel gegen eine großzügige Spende an die "Prince’s Foundation" vergeben haben, stand Charles öffentlich massiv in der Kritik.

Seiner Familie hat er damit keinen Dienst erwiesen, denn schon länger gibt es im ganzen Vereinigten Königreich immer wieder Stimmen, die fordern, dass den Royals endlich die politische Macht entzogen werden muss. Nun meldet sich ein Verfechter dieser Anschauung zu Wort - und macht Charles schlimme Vorwürfe.

Prinz Charles: Mischt er sich zu sehr ein? 

Erst kürzlich waren in Wales Plakate aufgetaucht, die deutlich zeigen sollten, dass Prinz Charles dort alles andere als willkommen war. "Wales braucht keinen Prinzen", so die klare Botschaft in mehreren Sprachen. Zwar beeilten sich die politischen Verantwortlichen zu betonen, dass das keinesfalls die Meinung des Großteils der walisischen Bevölkerung darstelle, doch der Eindruck, dass die Stimmung im ganzen Königreich sich immer mehr gegen die Royals richtet, blieb. Einen Grund dafür erklärte Historikerin Jenny Hocking gegenüber dem „Express“:

Viele fühlten sich davon gestört, wie Charles sich in politischen Dinge eingemischt hat, anders als die Queen.  

Denn während die Queen nie öffentlich ein politisches Statement abgab und meist andere Wege wählte, um ihre Meinung zu einem Thema mitzuteilen, hielt sich Charles, besonders in letzter Zeit, eher wenig zurück. Zu Themen, die ihm am Herzen liegen, wie etwa Umweltschutz und Klimawandel hat er eine klare Meinung, die er auch eindeutig kommuniziert.

Beim Volk kam das zuletzt durchaus an. "Er engagiert sich in politischen Fragen, wenn es um Architektur geht, wenn es um die Umwelt geht, er setzt sich für die Fuchsjagd ein und so weiter", erklärt Jenny Hocking. Doch es gibt auch Leute, die dieses Engagement extrem kritisch sehen.

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Prinz Charles: Krasse Vorwürfe 

Zu ihnen gehört auch Stephen Pound. Der ehemalige Politiker der Labour-Partei hat eine ganz klare Meinung zu Charles - und die ist alles andere als schmeichelhaft für den zukünftigen König.

Die Abmachung, den wir mit Prinz Charles haben, war: Wir bezahlen jemanden dafür, dass er ihm die Zahnpasta auf seine Zahnbürste schmiert und er hält sich aus der Politik raus,

erklärt er spitz. Und dann holt er zum großen Angriff auf Prinz Charles aus.

Wir haben uns an unseren Teil der Abmachung gehalten, er sich nicht an seinen.

Soll heißen: Entgegen den Gepflogenheiten habe Charles sich immer wieder in politische Dinge eingemischt. Eine Eigenschaft, die viele Politiker an einem zukünftigen König überhaupt nicht schätzen - und heftige Vorwürfe gegen Charles noch dazu.  Ob das die Rufe nach einem Ende der Monarchie noch einmal verstärken wird? Stephen Pound jedenfalls glaubt, dass es nur eine Person gibt, die das angekratzte Image der Königsfamilie noch verbessern kann.

Ich glaube wirklich, dass jemand wie Kate die Königsfamilie retten kann.

Auf die Herzogin von Cambridge wird also eines Tages eine wirklich schwere Aufgabe zukommen. Bis jetzt macht Kate allerdings den Eindruck, dass sie dem voll und ganz gewachsen ist. Und wer weiß, vielleicht schafft es Charles ja doch noch, sein Volk von seinen Qualitäten als König zu überzeugen.

Verwendete Quellen: Express

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