Prinz Charles: "Feuchter doofer Ehebrecher"

Krasse Beleidigung für den Thronfolger 

Prinz Charles, 72, war nach dem Scheitern seiner Ehe mit Prinzessin Diana (†36) bei den meisten Briten nicht gerade sonderlich beliebt. Doch nun veröffentlichte Aufnahmen zeigen, wie unpopulär er wirklich war.

Prinz Charles: Peinliche Gespräche 

Prinz Charles fiel in den Achtzigern und Neunzigern vor allem durch Skandale und ungeschickte Ausdrucksweisen auf. Die geleakten Auszüge aus Telefonaten mit seiner heutigen Ehefrau Camilla, die damals noch seine Geliebte war, waren für den Thronfolger alles andere als schmeichelhaft. Bei den meisten Briten stand Prinzessin Diana wesentlich höher im Kurs als der Mann, der eines Tages ihr König werden soll.

Viele Briten machten sich damals über Charles lustig, doch nun veröffentlichte Aufnahmen einer Veranstaltung der Studentenverbindung der Cambridge-Universität zeigen, wie weit die Abneigung Vieler damals wirklich ging. Und das ist für Charles wenig angenehm.

Prinz Charles: Beliebtheit verspielt? 

Eigentlich war Charles gerade dabei, bei seinem Volk zum wahrscheinlich ersten Mal wirklich beliebt zu werden. Mit seinem Engagement für die Umwelt konnte er viele Sympathiepunkte sammeln, bei öffentlichen Auftritten schien er zuletzt viel souveräner als früher und so, als sei er endlich vollkommen bereit für die Rolle als König, die er eines Tages übernehmen wird.

Doch der Finanzskandal um seine Stiftung hat das zuletzt wieder zunichtegemacht, die "Princes Foundation" regte interne Ermittlungen an, die Charles und seinen ehemaligen engen Vertrauten Michael Fawcett in große Bedrängnis bringen könnten. Nun erinnern die Aufnahmen aus Cambridge daran, dass der Respekt vor Charles im Volk einst wirklich sehr gering war. Droht ihm nun eine ähnliche Situation?

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Prinz Charles: Heftige Kritik 

Auf den Aufnahmen ist der schottische Politiker Michael Gove zu hören, der bei einer Veranstaltung der Verbindung spricht. Wie der "Telegraph" schreibt, fanden die Debatten in den 80er und 90er Jahren statt, also auch in der Zeit, als die Ehe von Charles und Diana gerade in die Brüche ging und das Liebesleben des Kronprinzenpaares öffentlich breitgetreten wurde.

Auch Gove selbst hatte damals eine eindeutige Meinung über Prinz Charles, die alles andere als hoch war. Denn während Gove eine Reihe rassistischer und sexistischer Kommentare machte, bekam auch der Prinz von Wales sein Fett weg. Laut dem Telegraph nannte Gove Charles einen:

Langweiligen, feuchten, doofen Ehebrecher. 

Kein nettes Urteil über einen Mann, der eines Tages an der Spitze der britischen Monarchie stehen sollte. Doch Gove ging sogar noch einen Schritt weiter und unterstellte Charles, seine:

Romantischen Gespräche sind geprägt von Einzelheiten aus der Toilette! 

Ob er damit wohl auf das inzwischen berüchtigte "Tampon"-Telefonat zwischen Charles und Camilla anspielt, in dem der Thronfolger sich wünschte, er könnte "in Camillas Hosen" leben? Unklar. Doch der das harsche Urteil des heutigen Politikers bleibt - und wird damals wohl insgeheim vielen aus der Seele gesprochen haben.

Verwendete Quellen: The Telegraph

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