Prinz Harry: Angriff auf die Medien

Der Herzog von Sussex findet deutliche Worte

Prinz Harry, 36, hat ein schwieriges Verhältnis zu vielen Medien. Nicht nur für den Tod seiner Mutter, auch für seine Entscheidung, seine Heimat zu verlassen, macht er sie mitverantwortlich. Nun drückte Harry seine Abneigung gegen die Presse ungewöhnlich klar aus.

Prinz Harry: Ist das sein neuer Plan? 

Prinz Harry macht ernst: Nach seinem Abschied vom Hof haben Ehefrau Meghan und er nun vollends damit begonnen, sich in den USA ein neues Leben aufzubauen. Dazu gehören nicht nur gut bezahlte Verträge mit Spotify, Netflix und der Verlagsgruppe Penguin Randomhouse, sondern auch der Versuch, sich ein neues Image zu erschaffen. Gemeinsam mit Meghan inszeniert er sich inzwischen immer mehr als starke Stimme im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt, will seine Popularität dazu nutzen, etwas zu ändern. Vom Stil her erinnert das an andere A-Promis wie etwa George und Amal Clooney. Doch mit diesem deutlichen Statement von Harry hatten so wohl nur die wenigsten gerechnet. 

Prinz Harry: Emotionales Statement 

Dabei ist die Entwicklung absolut offensichtlich. Schon nach den Anschlägen in Afghanistan äußerten sich Harry und Meghan sehr ausführlich und beteuerten, sie seien "sprachlos" angesichts von so viel Leid in der Welt. Die Sussexes thematisierten in einem langen Text auf ihrer Website so ziemlich jede Krise, die gerade auf der Welt stattfindet und drückten ihre Hilflosigkeit angesichts der allgemeinen Lage aus. Beobachter waren sich damals schon sicher, dass Harry und Meghan damit versuchen, sich eben nicht mehr "nur" als das Herzogenpaar zu zeigen, sondern auch als zwei Leute, die sich um den Zustand der Welt sorgen. In eine ähnliche Kerbe schlägt nun auch Harrys Rede bei einer Preisverleihung. Und ein Detail daran lässt aufhorchen.

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Prinz Harry: Deutliche Ansage 

Denn bei den "GQ Men of the Year"-Awards fiel Harry die Aufgabe zu, eine Laudatio auf zwei Forscherinnen zu halten. Professor Dame Sarah Gilbert und Dr. Catherine Green haben beide an der Entwicklung des Impfstoffes von AstraZenica mitgearbeitet. In seiner Rede ging Harry dann auch auf das Problem ein, dass viele Menschen immer noch nicht bereit sein, sich impfen zu lassen. Und in seinen Augen gibt es dafür vor allem einen Schuldigen: Die Medien. "Zur gleichen Zeit sind Familien auf der ganzen Welt von gewaltigen Massen an Desinformationen in ‚Nachrichten‘-Medien und auf Social Media betroffen", beklagt Harry. Und er befürchtet, dass das dramatische Folgen haben könnte: 

Dort schaffen die, die sich in Lügen und Angst wohlfühlen eine Impfzurückhaltung, die dann wiederum Gruppen auseinanderreißt und Vertrauen untergräbt.

Ein klarer Angriff auf Medien, die Falschinformationen verbreiten. Ein so deutliches Statement hätte Harry sich zu seiner Zeit am Hof wohl kaum erlauben können. Zwar hatte William sich vor Kurzem ebenfalls sehr kritisch den Medien gegenüber geäußert, sich dabei allerdings sehr konkret auf das BBC-Interview seiner Mutter bezogen und dabei nicht alle unter einen Generalverdacht gestellt. Ob Harrys neuerlicher Angriff in der Öffentlichkeit so gut ankommt?

Verwendete Quellen: g-q-magazine.co.uk

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