Prinz Harry: Neue Enthüllung über seine Party-Nächte

In einem Podcast packt er noch einmal aus

Prinz Harry, 36, machte früher häufig mit seinen ausschweifenden Party-Nächten Schlagzeilen. Nun erklärt er, warum es dazu kam - und wie wild die Zeit wirklich war.

Prinz Harry offen wie nie 

Prinz Harry landete in seinen frühen Zwanzigern öfter mit Geschichten in der Klatschpresse, die seiner königlichen Verwandtschaft wenig gefallen haben dürften. Lange, wilde Party-Nächte gehörten damals zu seinem Leben, ebenso wie exzessiver Alkoholkonsum. Im Podcast "Armchair Expert" sprach der Herzog von Sussex nun mit Host Dax Shepard über die Erfahrungen, die er in dieser Zeit machte - und was genau eigentlich dahinter steckte. Denn die wilden Party-Nächte hatten einen Grund, über den Harry inzwischen sehr offen reden kann. 

Prinz Harry möchte anderen Mut machen 

Harry spricht zunächst darüber, wie privilegiert er aufgewachsen ist - und dass ihm das die Möglichkeit gegeben habe, viel über sein eigenes Leben zu lernen. Auf seinen Reisen durch das Commonwealth habe er viele Menschen getroffen und gelernt, immer neugierig zu sein, erklärt Harry. Und dann wird es plötzlich sehr persönlich:

Deswegen kann ich jetzt auch besser über meine eigenen Probleme sprechen, weil ich es tue, um anderen zu helfen.

Und genau das tut Harry anschließend auch.

Prinz Harry: Er spricht über seine wilde Phase

Host Dax Shepard kommt auf die Parallelen zu sprechen, die es zwischen Harry und ihm gibt. "Du und ich, wir haben aus erster Hand erfahren, wie es ist, wenn die ganzen Sachen, die das Selbstbewusstsein aufbauen, nicht aus dem ganzen Status-Zeug herauskommen", erzählt der Host, der auch ganz offen zugibt, dass er Selbstmordgedanken hatte. "Ich hatte all diese Dinge, die mich hätten glücklich machen sollen und das hat einfach nicht funktioniert." Dax Shepard berichtet von seinen Erfahrungen mit Drogen und Alkohol.

Harry fragt ihn daraufhin ganz einfühlsam, ob er sich darüber bewusst sei, was der Grund war, warum er trank und Drogen konsumierte. Dann erklärt der Herzog von Sussex:  

Es gibt einen Grund dafür. Für dich war es, wie du aufgewachsen bist und alles, was dir passiert ist. Das Trauma, der Schmerz, das Leiden. Plötzlich nimmst du eine ganze Menge Drogen und machst viel Party. 

Und Harry enthüllt, dass er diese Gedanken durchaus nachvollziehen kann. Allerdings sei ihm das während seiner "wilden Phase", wie er selbst sagt, nicht bewusst gewesen. 

In dem Moment ist es eher so: ‚Warum nicht‘? Ich bin in meinen Zwanzigern, da macht man das so, oder?

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Prinz Harry: Ehefrau Meghan hat alles verändert 

Harry spricht im Podcast auch immer wieder offen über seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana - und wie das Andenken an sie ihn bis heute prägt. Als er erkannt habe, dass der Job als Prinz ihm nicht gut tue, habe er gedacht:

Wie willst du das anders machen? Wie willst du deine Mutter stolz machen? Wie willst du diese Plattform nutzen, um wirklich Veränderung anzustoßen und Leuten das Selbstvertrauen zu geben, damit sie ihr eigenes Leben ändern können?

Harry lässt die wilden Party-Nächte bleiben und beginnt Jahre später eine Therapie. Der Grund dafür: seine Frau, Herzogin Meghan. 

Sie erkannte, dass ich verletzt war. Und dass manche Dinge, die ich nicht kontrollieren konnte, mich wirklich wütend machten. 

Nun möchte Harry seine eigenen Erfahrungen und seine Bekanntheit nutzen, um anderen zu helfen, die in einer ähnlichen Situation sind. Das würde seiner Mutter mit Sicherheit gefallen.