Prinz Harry: Friedensangebot an Charles 

So könnte er die Wogen glätten

Prinz Harrys, 37, Verhältnis zu Vater Charles, 73, gilt als hoch kompliziert. Doch dem Thronfolger schien zuletzt viel daran gelegen, sich seinem Sohn wieder anzunähern. Das könnte Harry nun zu einer verblüffenden Entscheidung bewegen … 

  • Prinz Harry hatte im vergangenen Jahr öffentlich schwere Vorwürfe gegen seinen Vater erhoben. 
  • Die Fronten zwischen den beiden schienen zuletzt verhärtet.
  • Ein Experte erklärt, warum sich nun alles ändern könnte.

Prinz Harry: Große Geste von Prinz Charles 

Prinz Harry hat es seiner Familie in letzter Zeit alles andere als leicht gemacht: Sein endgültiger Abschied vom Königshof, das Skandalinterview mit Oprah Winfrey und die ständigen öffentlichen Attacken gegen die Royals dürften in Großbritannien für einigen Unmut gesorgt haben. Umso überraschender war es daher, als Charles seinem Sohn nun ein eindeutiges Versöhnungsangebot machte.

In einem Essay für das Magazin "Newsweek" schrieb Charles kürzlich darüber, wie stolz er auf seine Kinder sei, dass sie den Ernst der Bedrohung durch den Klimawandel erkannt hätten und sich für Projekte zum Umweltschutz engagierten. Bemerkenswert dabei war vor allem, dass Charles seine beiden Söhne namentlich erwähnte und ausdrücklich lobte. Von der britischen Presse wurde das bereits als endgültiges Friedensangebot von Charles an Harry gewertet. Und der Herzog von Sussex könnte nun seinerseits Konsequenzen ziehen, meint ein Experte.

Prinz Harry: Angst in der Königsfamilie 

Denn die Beziehung zwischen Harry und den anderen Royals befindet sich nach wie vor auf sehr dünnem Eis. Ein massiver Streitpunkt: Harrys Biografie, die voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen wird. Am britischen Königshof soll man deshalb in heller Aufregung sein, denn noch ist absolut unklar, was Harry in dem Buch über seine Familie schreiben wird. Besonders Herzogin Camilla, so wird immer wieder gemunkelt, habe große Angst vor möglichen Enthüllungen über sie, da Harry sich mit ihr nie sonderlich gut verstanden haben soll.  

Doch Royal-Experte Richard Fitzwilliams glaubt, dass Charles öffentliches Lob für seinen Sohn nun einige Dinge entscheidend geändert haben könnte. Gegenüber der "Sun" sagte er: "Ich glaube, dass diese Anerkennung sehr bedeutend ist, weil es eine Sache gibt, die Charles, William und Harry gemeinsam haben und das ist der Kampf gegen den Klimawandel." Falls Harry und sein Vater über ihr gemeinsames Engagement für den Klimaschutz wieder zusammenfinden, könnte das weitreichende Konsequenzen haben, vermutet Richard Fitzwilliams.

Prinz Harry: Zieht er Konsequenzen? 

Was in den Augen des Experten dafür spricht: Die Tatsache, dass Charles sein Essay, in dem er William und Harry so ausführlich lobt, in der "Newsweek" veröffentlichte, die in Amerika eine hohe Auflage hat, sei ein eindeutiges Friedensangebot an seinen Sohn. Richard Fitzwilliams meint:

Wenn man ein Friedensangebot macht, ist es nur vernünftig, im Gegenzug auch etwas dafür zu erwarten.

Und natürlich denken alle nun sofort an eine ganz bestimme Art von "Gegenzug", so auch der Experte.

Ich würde meinen, dass dafür erwartet werden kann, dass darüber nachgedacht wird, die Autobiografie zu verschieben. 

 

 

Prinz Harry: Rückkehr nach Großbritannien? 

Das könnte auch noch ganz praktische Gründe haben. Denn bereits in wenigen Wochen steht das Thronjubiläum der Queen an, ein wichtiger Anlass für die ganze Königsfamilie, zu dem wohl auch Harry und Meghan eingeladen sind. Zwar steht noch nicht fest, ob die Sussexes wirklich nach Großbritannien reisen werden. Doch falls sie es tun, werden die Royals wohl sehr vorsichtig sein, was sie ihnen erzählen, vermutet Richard Fitzwilliams. "Ansonsten könnte alles, was Harry und Meghan zu hören bekommen, wenn sie für das Thronjubiläum zurückkehren - was sie meiner Meinung nach tun werden - den Weg in das Buch finden.

Wirklich verwunderlich wäre das nicht, immerhin erschien nur wenige Monate nach Harrys und Meghans Oprah-Interview eine überarbeitete Version der Sussex-Biografie "Finding Freedom", in der Insider berichteten, wie Harry und Meghan die Reaktion ihrer Verwandten auf das Interview bewerteten. Ob Harry nun also versucht, den Druck aus der Situation zu nehmen und sich vielleicht am Ende doch dafür entscheidet, sein Buch zu einem anderen Zeitpunkt zu veröffentlichen? Das werden wir wohl noch in diesem Jahr erfahren.

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Verwendete Quellen: The Sun

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