Prinz Harry: Großer Sieg!

Entschuldigung mit unerwarteter Geste

29.12.2020 10:10 Uhr

Prinz Harry, 36, reichte vor einigen Wochen eine Verleumdungsklage gegen die britische Zeitungsgruppe "Associated Newspapers" ein, die anscheinend Falschaussagen über ihn und seine Verpflichtungen bei der Marine tätigte. Nun kam es zur unerwarteten Wendung.

Seine Frau geht gegen Verlag vor

Die Royals sind im Klage-Fieber! Zunächst verklagte Herzogin Meghan den Verlag aufgrund eines Artikels, in dem anscheinend die Zeitungen "Mail on Sunday" und "Daily Mail" Abschnitte eines handgeschriebenen Briefes von der ehemaligen Schauspielerin an ihren Vater Thomas Markle veröffentlichten. Auf ein Urteil muss Meghan noch lange warten, denn der für Januar 2021 geplante Prozess wurde nun auf Herbst 2021 verschoben. 

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Prinz Harry zieht nach

Doch bei einem Prozess gegen den Verlag "Associated Newspapers" bleibt es nicht, denn vor einigen Wochen zog Meghans Ehemann Prinz Harry nach! Hierbei geht es um eine im Oktober veröffentlichte Geschichte über Harrys Verbindung zu den Royal Marines. Die Zeitung "Mail on Sunday" behauptete, dass der Prinz den Kontakt zu den Royal Marines nicht aufrecht erhielt, nachdem er mit seiner Frau und Kind dem britischen Palast den Rücken kehrte. In dem Artikel hieße es wohl auch, dass Harrys Militärkollegen allesamt enttäuscht von ihm wären. Solch harte Anschuldigungen lässt der Prinz nicht auf sich sitzen und reichte schließlich Klage gegen den Verlag ein. 

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Der Verlag entschuldigt sich

Einige Wochen später folgte nun die Antwort des Angeklagten - sehr zur Freude des britischen Royals. In einem umfassenden Statement nahm das britische Blatt nun Stellung:

In einem Artikel vom 25. Oktober 2020 wurde berichtet, dass Prinz Happy beschuldigt worden war, den Royal Marines den Rücken gekehrt zu haben.

Weiter äußert "Mail Online" ihr Verständnis für die Beziehung von Prinz Harry zur Marine:

Wir verstehen jetzt, dass Harry in privatem Kontakt mit Personen des Militärs, einschließlich der Royal Marine, stand, um informelle Unterstützung anzubieten.

Des Weiteren stellte die Zeitung klar, dass ihre Anschuldigungen gegenüber dem Prinzen, einen Brief des ehemaligen Generalstabchefs nicht beantwortet zu haben, nicht der Wahrheit entsprechen. Angeblich habe Harry den Brief zunächst nicht erhalten und somit nicht direkt darauf antworten können. Zum Ende des Statements entschuldigte sich die Zeitung unmissverständlich bei dem Wahlamerikaner:

Wir entschuldigen uns bei Prinz Harry.

Um womöglich die Wogen zu glätten, spendete der Verlag einen Betrag an die "Invictus Games Foundation", bei dem der Royal den Vorsitz hat. Ob Harry und Meghan weiterhin an ihrer Klage festhalten oder sie es mit der Entschuldigung dabei belassen, ist bis jetzt noch unklar. 

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