"Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers: "Dieser Wahnsinn muss aufhören"

"Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers: "Dieser Wahnsinn muss aufhören" - Emotionales Statement zum Ukraine-Krieg

Der Ukraine-Krieg hat weltweit große Erschütterung und Betroffenheit ausgelöst. Auch "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers, 46, veröffentlichte nun ein überraschend emotionales Posting bei Instagram …

  • Seit 2005 ist Judith Rakers Sprecherin bei der Tagesschau
  • Aufgrund ihres Berufs ist zu politischer Neutralität verpflichtet
  • Dennoch zeigte sich die Journalistin nun tief bewegt vom Ukraine-Krieg bei Instagram

Judith Rakers: "Eigentlich poste ich hier nichts Politisches"

Täglich sind in den Nachrichten neue schockierende Bilder aus der Ukraine zu sehen. Diese lösen nicht nur bei den Zuschauern starke Emotionen aus, sondern auch bei den berichtenden Journalisten. So zeigte sich nun auch "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers tief bewegt in einem Instagram-Posting, das sehr untypisch für die 46-Jährige ist. Normalerweise thematisiert sie auf ihrem Profil alles rund um das Thema "Homefarming" und teilt gerne Schnappschüsse aus ihrem eigenen Garten.

In ihrem neuesten Beitrag zeigte sich Rakers nun überraschend emotional:

Eigentlich poste ich hier nichts Politisches. Weil wir bei der Tagesschau gehalten sind, NEUTRAL zu bleiben bei allen Themen, über die wir in den Nachrichten auch berichten. Objektivität ist ein hohes Gut und ich finde den Neutralitätsanspruch richtig. Deshalb konzentriere ich mich hier auf Social Media auf die schönen Dinge des Lebens, die kleinen, die glücklich machen.

Emotionaler Appell: "Dieser Wahnsinn muss aufhören"

Dass nun plötzlich ein Krieg mitten in Europa herrscht, scheint aber auch den ARD-Star stark mitzunehmen. So schreibt Judith Rakers weiter in ihrem Posting:

Da ich heute Morgen in der Frühschicht wieder nur schlechte Nachrichten für euch hatte, möchte ich hier einmal klar sagen, dass mir das nicht leicht fällt. Auch mich berühren diese Nachrichten, die Bilder, die Angst der Menschen. Der verzweifelte Überlebenskampf einer ganzen Nation. Ich formuliere es jetzt so neutral, wie ich kann: Dieser Wahnsinn muss aufhören.

Für ihre Worte erntet die Fernsehmoderatorin viel Zuspruch von ihren Followern und auch Kollegen. So schreibt beispielsweise Susan Link, 45: "Genau so ist es! Man berichtet neutral und mit sorgsam gewählten Worten. Und trotzdem gehen die Bilder und Schicksale nicht einfach an einem vorbei." Auch Marco Schreyl, 48, bestätigt: "Genauso geht es mir auch!"

Genutzte Quellen: Instagram

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